arboe-panne-klein

ARBÖ warnt: Erst absichern, dann Pannennotruf

Sonntag, 07. Oktober 2018

Autopanne mit tödlichem Ausgang auf der A9 lässt den ARBÖ einmal mehr warnen: Bei Pannen auf der Autobahn nach Möglichkeit erst in sicherer Umgebung Hilfe holen. Zuerst Pannenstelle richtig absichern und erst dann in einem geschützten Bereich den Pannennotruf wählen. ARBÖ-Mitarbeiter hat die verunfallte Frau via Telefon noch gewarnt.

Beim ARBÖ ist man geschockt und tief betroffen. Eine mutmaßlich tragische Verkettung von Umständen hat gestern auf der Pyhrnautobahn A9 dazu geführt, dass eine 63-jährige Frau in Folge einer Fahrzeugpanne ihr Leben lassen musste. Und zwar genau in dem Zeitpunkt als die Frau in ihrem Fahrzeug sitzend mit dem ARBÖ-Pannennotruf telefonierte, wurde ihr auf dem Pannenstreifen befindliches Fahrzeug angeblich mit voller Wucht von einem Kleinlaster gerammt. Der Anprall dürfte so heftig gewesen sein, dass die Frau noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen erlag. „Der Mitarbeiter in unserem Callcenter in Wien hat der verängstigten Frau noch gesagt, dass sie das Fahrzeug rasch verlassen soll und sich doch in Sicherheit bringen möge. Dann hat es aber auch schon gekracht und der Kollege hat die Polizei verständigt“, schildert der steirische ARBÖ-Geschäftsführer Thomas Jank die dramatischen Augenblicke.

Was schlussendlich genau dazu geführt hat, dass eine möglicher Weise harmlose Autopanne so tragisch enden musste, werden die zuständigen Behörden zu klären haben. Für den ARBÖ-Geschäftsführer ist aber klar: „Hätte die Dame das Auto verlassen und erst dann in sicherer Umgebung Hilfe geholt, wäre sie vermutlich wohl noch am Leben.“