kl 1) Gruppe

v.l. Hauptverbands-Chef Alexander Biach, Landtagspräsidentin Bettina Vollath, STGKK-Generaldirektorin Andrea Hirschenberger, STGKK-Obmann Josef Harb, 2. Landtagspräsidentin Manuela Khom, Bildungslandesrätin Ursula Lackner, Stadtrat Kurt Hohensinner. Foto: STGKK/Gimpel

Schüler lernen in der STGKK-Chirurgie die Praxis in einem OP-Saal kennen. Foto: STGKK/Zangl

Schüler lernen in der STGKK-Chirurgie die Praxis in einem OP-Saal kennen. Foto: STGKK/Zangl

Fitness-Training im Show-Zelt. Foto: STGKK/Zangl

Fitness-Training im Show-Zelt. Foto: STGKK/Zangl

Fest der Gesundheit

Donnerstag, 18. Oktober 2018

150 Jahre Steiermärkische Gebietskrankenkasse – dieses außergewöhnliche Jubiläum wurde mit einem großen „Fest der Gesundheit“ in Graz gefeiert. Tausende Steirer sind der Einladung des größten steirischen Sozialversicherungsträgers gefolgt, um beim Jubiläumsfest dabei zu sein. Besonders erfreulich: Auch 700 Schüler aus der ganzen Steiermark – die Versicherten von morgen – nützten die Veranstaltung, um sich eingehend über das Thema Gesundheit zu informieren.

Sowohl Kassenobmann Josef Harb als auch Generaldirektorin Andrea Hirschenberger zeigten sich von der Zustimmung der Bevölkerung zu „ihrer“ Krankenkasse überwältigt: „Einfach großartig, wie viele Menschen heute zu uns gekommen sind, um dieses außergewöhnliche Jubiläum mit uns zu feiern. Schließlich gibt es nicht viele Unternehmen, die auf eine so lange Geschichte zurückblicken können. Wir werten den großen Andrang zu unserer Veranstaltung als Zeichen der Verbundenheit mit unserem Haus.“

Die Festrednerinnen und Festredner – Landtagspräsidentin Bettina Vollath, 2. Landtagspräsidentin Manuela Khom, Landesrätin Ursula Lackner, der Grazer Stadtrat Kurz Hohensinner und Hauptverbands-Vorsitzender Alexander Biach – hoben die Bedeutung einer solidarischen Krankenversicherung für die Menschen und für den sozialen Frieden in Österreich hervor.

Die Zukunft der Sozialversicherung in Österreich beurteilt Obmann Harb wenig optimistisch: „Ob ein zentraler Krankenversicherungsträger für 7,4 Millionen Menschen mit Sitz in Wien wirklich Rücksicht auf die regionalen Bedürfnisse nimmt, wage ich zu bezweifeln. Beispiele aus Deutschland, aber auch aus Österreich zeigen drastisch, dass Fusionen mit enormen Kosten verbunden sind. Die versprochene Milliardeneinsparung ist in keiner Weise nachvollziehbar, ich befürchte Verschlechterungen für unsere Versicherungen. Auch wenn der Name STGKK nach 150 Jahren bald Geschichte sein sollte, wird man auf unser Know-how und die von uns gemeinsam mit regionalen Partnern aufgebauten Strukturen nicht verzichten können. Eine Maxime muss über allen anderen stehen: Mit der Gesundheit der Menschen spielt man nicht – das galt 1868 und das gilt erst recht 2018!“