Steirer-Delegation in der Brüssler Autoworld: LH Hermann Schützenhöfer, LR Christopher Drexler, LH-Stv. Michael Schickhofer und LR Barbara Eibinger-Miedl (v.l.) Fotos: Land Steiermark

Opus-Mastermind Ewald Pfleger, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landesräting Barbara Eibinger-Miedl, Bundeskanzler Sebastian Kurz, Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer, Opus-Frontmann Herwig Rüdisser und Landesrat Christopher Drexler (v.l.). Foto: Land Steiermark

Steirer-Delegation in der Brüssler Autoworld: Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landesrat Christopher Drexler, Landeshauptmann-Stellvertreter. Michael Schickhofer und Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl (v.l.). Foto: Land Steiermark

Steirer-Delegation in der Brüssler Autoworld: Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landesrat Christopher Drexler, Landeshauptmann-Stellvertreter. Michael Schickhofer und Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl (v.l.). Foto: Land Steiermark

Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker war im selben Hotel wie Schützenhöfer und Co. abgestiegen. Konsul Rudi Roth und sein Sohn Jürgen, WKO-Vizepräsident, nützten daher die Chance, ihm eine steirische Zotter-Schokolade zu überreichen. Jean-Claude Juncker: „Ist gut als Stärkung für die Brexit Verhandlungen.“

Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker war im selben Hotel wie Schützenhöfer und Co. abgestiegen. Konsul Rudi Roth und sein Sohn Jürgen, WKO-Vizepräsident, nützten daher die Chance, ihm eine steirische Zotter-Schokolade zu überreichen. Jean-Claude Juncker: „Ist gut als Stärkung für die Brexit Verhandlungen.“

Steirer luden alle ein

Freitag, 19. Oktober 2018

Rund 3.000 Österreicher leben in Brüssel

In der Brüsseler Autoworld war diesmal die Steiermark an der Reihe. Jedes Jahr richtet ein anderes Bundesland gemeinsam mit dem Bundeskanzleramt den Empfang zum bevorstehenden Nationalfeiertag aus. Eingeladen dazu sind die rund 3.000 in Brüssel lebenden Österreicher und Freunde Österreichs. Mit heimischen Klängen begrüßte die Marktmusikkapelle Grafendorf etwa 1.200 Gäste. Darunter auch Bundeskanzler Sebastian Kurz. Er konnte allerdings nicht lang bleiben, da auf ihn anschließend gleich das Essen mit den EU-Regierungschefs angesetzt war, in dem es wieder einmal um den Brexit ging.

Der Bundeskanzler in seinem Grußwort: „An der Steiermark kommt man de facto nicht vorbei – ganz gleich ob das modernste Technologien in einem Handy oder Autos sind, die in der ganzen Welt verwendet werden. Vieles an Know-how, Entwicklung und Hightech kommt direkt aus der Steiermark. Die Steiermark ist ein starker Wirtschaftsmotor für Österreich in Europa. Ich freue mich, dass als Zeichen der Exportstärke dieser Empfang hier in Brüssel stattfindet.“

In der Autoworld selbst zelebrierte dann Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, was steirische Gastfreundschaft heißt. Kredenzt wurden logischerweise steirischer Wein und heimische Köstlichkeiten – bestens aufbereitet von Edler’s Landhaus Oswald & Catering und serviert von Hotelfachschülern aus Gleichenberg. „Gib‘ Durstigen zu trinken und Hungrigen zu essen“, ist das oberste Gebot von Gastfreundschaft. Das geschah. Allerdings mit dem Wermutstropfen, dass die Gäste dadurch nicht mehr jedem Festredner die entsprechende Aufmerksamkeit schenkten.

Selbst Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer musste gegen die gute, aber geräuschvolle Stimmung ankämpfen: „Ich danke allen Gästen, die mit ihrem heutigen Kommen ein wichtiges Zeichen für eine starke Steiermark in einem gemeinsamen Europa setzen und freue mich, dass die Steiermark – gerade auch im Jahr der österreichischen Ratspräsidentschaft -die ehrenvolle Aufgabe übernehmen konnte, diesen Empfang auszurichten. Mit dem Empfang ist es einmal mehr gelungen, die hervorragende steirische Gastfreundschaft in der EU-Hauptstadt unter Beweis zu stellen. Durch unseren Fokus auf Forschung und Entwicklung können wir uns hier in Brüssel als starker Industrie- und Innovationsstandort, aber insbesondere auch als pulsierendes Automobilland präsentieren.“ Europa sei auch ein wichtiges Friedensprojekt, an dem es weiterhin mit aller Kraft zu arbeiten gelte, so Schützenhöfer. Jüngste Umfragen würden bestätigen, dass die Zufriedenheit mit der Union steige und dass die Länder von der Mitgliedschaft profitieren.

Vor LH Hermann Schützenhöfer gab es weitere Statements. LH-Stv. Michael Schickhofer: „Die Steiermark mit ihren vielfältigen Regionen konnte stark vom EU-Beitritt profitieren. Wir sind mit dem Beitritt vom Rande Europas ins Zentrum gerückt. Dadurch wurden wichtige Infrastrukturprojekte notwendig und erst ermöglicht, Arbeitsplätze wurden geschaffen, die steirischen Regionen konnten wachsen. Wir wollen diesen positiven Weg weitergehen und gemeinsam mit der Europäischen Union die Zukunft in Österreich und der Steiermark gestalten.“

Wirtschafts- und Europalandesrätin Barbara Eibinger-Miedl betonte die Rolle der Steiermark in der Europäischen Union: „Wir bringen uns als Region aktiv in die Politik auf europäischer Ebene ein – etwa bei Themen wie der Zukunft der Mobilität über die Automotive Intergroup. Es ist wichtig, vor Ort zu sein, die Steiermark in Brüssel zu präsentieren und unsere Netzwerke zu forcieren. Wir müssen aber auch dazu beitragen, das Bewusstsein für das gemeinsame Europa in der Steiermark zu stärken und mit anderen Regionen darüber nachdenken, was wir für eine positive Weiterentwicklung der Europäischen Union tun können.“

Landesrat Christopher Drexler: „Mit dem Nationalfeiertagsempfang setzt die Steiermark wieder ein starkes Zeichen in Europa. Auf vielen Gebieten stellt unser Bundesland seine Internationalität unter Beweis. Erst am Dienstag konnte ich eine Ausstellung in Gent eröffnen, die eine Facette großteils verborgener Verbindungen zwischen Belgien und der Steiermark sichtbar macht. Diese steirischen Verbindungen innerhalb Europas und in die ganze Welt gilt es weiterhin zu pflegen.“

Die musikalischen Grüße aus der Steiermark überbrachten neben den Grafendorfern auch der Cellist Friedrich Kleinhapl und Opus.