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v.l. Siemens Österreich-CEO Wolfgang Hesoun, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und TU-Rektor Harald Kainz Foto: steiermark.at/Streibl

TU Graz und Siemens – erfolgreiche Kooperation

Dienstag, 16. Oktober 2018

Im Rahmen eines Pressegesprächs in der Schwingprüfhalle am Campus Inffeldgasse der Technischen Universität Graz präsentierten Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, der Rektor der TU Graz Harald Kainz und Siemens Österreich CEO Wolfgang Hesoun gestern die umfangreiche Forschungskooperation zwischen der steirischen Lehr- und Forschungseinrichtung und dem Unternehmen. Die TU Graz und Siemens betreiben ein gemeinsames Center of Knowledge Interchange (CKI). Diese Kooperation stärkt das Innovationsmanagement, die Talententwicklung und den Technologietransfer zwischen den beiden Partnern und schafft so Synergien für neue Entwicklungen und eine erfolgreiche Zukunft. Die TU Graz ist eine von weltweit nur acht Siemens-CKI-Universitäten, darunter die University of California Berkeley, die TU München, RWTH Aachen oder die TU Berlin. Insgesamt beschäftigt Siemens Österreich in der Steiermark in Produktion, Ausbildung und Forschung rund 2.600 Mitarbeiter.

„In einem gemeinsamen Projekt haben wir ein Fahrwerk für den Schienenverkehr, bei welchem das Gewicht mit modernen Materialien und Produktionstechniken erheblich reduziert werden konnte, entwickelt. Die Gewichtseinsparung bringt den Vorteil, weniger Masse beschleunigen oder abbremsen zu müssen. Auch dank der hier entwickelten Forschungen haben wir einen eineinhalb Milliarden Auftrag der ÖBB“, erklärt Hesoun. „Für das Land Steiermark sind solche Kooperationen zwischen Universitäten und Wirtschaft äußerst wichtig, denn sie sichern und bringen neue Arbeitsplätze“, so Schützenhöfer. „Ich danke Siemens Österreich und der TU Graz für die vorbildliche Zusammenarbeit, denn diese Kooperation trägt dazu bei, dass die Steiermark auch in Zukunft das Forschungsland Nummer 1 bleibt. Forschung und Entwicklung ist der Schlüssel zur Zukunft. In der Steiermark müssen wir uns vor Veränderungen nicht fürchten, denn mit unserer Innovationskraft gestalten wir die Zukunft aktiv mit″. Mit einer Forschungsquote von 5,14 Prozent ist die Steiermark das innovativste Bundesland Österreichs.

So wurde auch am gestrigen Tag der Vertrag bzw. die Kooperation zwischen Siemens und der TU Graz um drei weitere Jahre verlängert. „In der Zusammenarbeit mit Siemens widmen wir uns vor allem den zentralen Zukunftsthemen Mobilität, Energietechnik, Produktion und Digitalisierung. Davon profitieren die Institutionen ebenso wie die Gesellschaft, ″ erläutert TU-Rektor Kainz.