csm__CH_5233LR_92d15ce6a0

Klaus Gappmaier, Direktor im Bereich After Sale bei Ford Österreich, Mario Ehrnhofer, Chefredakteur ARBÖ-Klubjournal FREIE FAHRT und Walter Stauder von Datacol. Fotos: Bildagentur Zolles / Christian Hofer

ARBÖ-Generalsekretär Gerald Kumnig, Jürgen Moser (Leiter Vertrieb Mercedes Benz Cars) und Harald Winkler (Divisionsleiter Automotive bei Würth)

ARBÖ-Generalsekretär Gerald Kumnig, Jürgen Moser (Leiter Vertrieb Mercedes Benz Cars) und Harald Winkler (Divisionsleiter Automotive bei Würth)

v.l.: Peter Spatzierer von Lukoil Lubricans, Jürgen Moser, Leiter Vertrieb Merceds Benz Cars und Dr. Christian Puswald, erster Vizepräsident des ARBÖ

v.l.: Peter Spatzierer von Lukoil Lubricans, Jürgen Moser, Leiter Vertrieb Merceds Benz Cars und Dr. Christian Puswald, erster Vizepräsident des ARBÖ

Gewinner „Umweltpreis“

Gewinner „Umweltpreis“

csm__CH_5213LR_1be959719f

ARBÖ Automobil-Preis ist ein Klassiker

Freitag, 16. November 2018

Ford, Mercedes und MAN sind 2018 die Gewinner

Der Schauplatz und die Bühne war das Colosseum XXI in Wien-Floridsdorf mit 400 geladenen Gästen. Dort hatte der ARBÖ zum Großen Österreichischen Automobil-Preis 2018 geladen. Es fand zum 35. Mal statt und diesmal standen auch insgesamt 35 Fahrzeuge zur Wahl, die zwischen November 2017 und Oktober 2018 auf den Markt gebracht wurden.

Die hochkarätig besetzte Jury aus Motorjounalisten, Experten und 25 Lesern des Klubjournals „Freie Fahrt“ konnte in drei Kategorien (Start: Fahrzeuge bis 20.000 Euro; Medium: 20.001 bis 50.000 Euro und Premium: 50.001 Euro Einstiegspreis) Fahrzeuge auf die ersten drei Plätze wählen. Die Wertungsmappen wurden an einen Notar geschickt, der die Auszählung vornahm und die Gewinner im Rahmen der feierlichen Preisverleihung veröffentlichte. Dementsprechend war die Spannung von Anfang an spürbar.

Kategorie „Start“ geht an den Ford Focus
In der Kategorie „Start“ gingen heuer nur vier Fahrzeuge an den Start. Durchgesetzt hat sich schließlich der Ford Focus. Auf dem zweiten Platz landete der Kia Ceed und den dritten Stockerlplatz ergatterte mit dem Suzuki Jimny ein wahrer Allradspezialist.

Kategorie „Medium“: Mercedes A-Klasse wiederholt Sieg
Diese Kategorie war jene mit den meisten Fahrzeugen. Die Jury konnte insgesamt unter 21 verschiedenen Fahrzeugen wählen, wobei vom Lifestyle-SUV über familienfreundliche Raumwunder bis zur Businesslimousine nahezu alle Fahrzeug-Segmente vertreten waren. Letztlich setzte sich die Mercedes A-Klasse durch, die damit nach 1997 zum zweiten Mal den Titel „Sieger beim Großen Österreichischen Automobil-Preis“ tragen darf. Der Skoda Karoq wurde auf den zweiten Platz gewählt, Platz Drei ging an den Crossover BMW X4.

Kategorie „Premium“ bringt Mercedes zweite Trophäe des Abends
Ein unerwartetes Siegertreppchen wurde den Gästen in der Kategorie Premium präsentiert. Die Hersteller haben insgesamt zehn verschiedene Modelle in dieser Klasse genannt, und erstsmals konnten sich vier Fahrzeuge dem Publikum präsentieren. Mit dem Audi Q8 und dem Jagur I-Pace teilen sich nämlich zwei Premium-SUV den dritten Platz in dieser Kategorie. Der zweite Platz ging an die Alpine A 110, die sich nur knapp dem Mercedes CLS geschlagen geben musste.

Umweltpreis an Elektro-Lkw
Neben den drei Kategoriesiegern vergibt der ARBÖ auch jedes Jahr einen Umweltpreis. Heuer entschied sich die Jury für den Elektrotruck von MAN, den eTGM. Der vollkommen elektrisch angetriebene Lastkaftwagen wird in Österreich hergestellt. Damit leistet das Unternehmen einen nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz, da insbesondere beim Zulieferverkehr der Ausstoß an Luftschadstoffen noch reduziert werden kann. Immerhin ist der Schwerverkehr für zehn Prozent des gesamten CO2-Austoßes verantwortlich, weshalb das Bestreben von MAN, dies zu senken, mit dem Umweltpreis ausgezeichnet wurde.