Saubermacher Waste Management Day-klein

Hinten (v.l.): EU-Parlamentsabgeordneter Lukas Mandl, S. Laske (Leiter F&E Saubermacher), Saubermacher-Vorstand Gerhard Ziehenberger, R. Pomberger (Montanuniversität Leoben), W. Hofer (OMV), W. Hantsch-Linhart (Austria Wirtschaftservice GmbH). Vorne: Saubermacher-Vorstand Ralf Mittermayr, Saubermacher-Gründer Hans Roth, LR Barbara Eibinger-Miedl, V. Koči (Universität für Chemie und Technologie Prag), M. Otter (WKÖ), T. Bürgler (voestalpine) und U. Gelbmann (Karl Franzens Universität Graz)

Fotos: Saubermacher/ Bühner

Fotos: Saubermacher/ Bühner

Saubermacher Unternehmensgründer und Aufsichtsratsvorsitzender Hans Roth

Saubermacher Unternehmensgründer und Aufsichtsratsvorsitzender Hans Roth

Recycling kennt keine Grenzen

Samstag, 10. November 2018

Mit der Veranstaltungsreihe „International Waste Management“ setzt Saubermacher einen wichtigen Impuls in Richtung internationaler Zusammenarbeit und Vernetzung im Bereich Abfall- und Recyclingwirtschaft. Zahlreiche Vertreter namhafter Universitäten stellten kürzlich am Ecoport in Feldkirchen bei Graz ihre aktuellen Forschungsprojekte im Umwelt- und Abfallwirtschaftsbereich vor und diskutierten zum Themenschwerpunkt „Megatrends in Waste Management“.

Große Bedeutung
Der bereits zum zweiten Mal von Saubermacher initiierte International Waste Management Day steht ganz im Zeichen des internationalen Austausches und der Vernetzung von Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen über die Landesgrenzen hinweg, um die steirische bzw. österreichische Spitzenposition im Umweltbereich weiter zu stärken. Vertreter der Montanuniversität Leoben, Universität für Bodenkultur Wien, Karl Franzens Universität Graz und Universität für Chemie und Technologie Prag gaben Einblick in innovative Konzepte, nachhaltige Lösungen im Abfallmanagement und neue Verwertungstechnologien. Zusätzlich berichteten Vertreter der voestalpine Stahl GmbH und der OMV über technologische Trends im Bereich der Stahlerzeugung und einer neuartigen Technologie, die aus Kunststoff wieder Öl gewinnt. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion wurde unter anderem von Lukas Mandl, EU-Parlamentsabgeordneter, die Entwicklung der Abfallwirtschaft aus Sicht der Europäischen Union aufgezeigt. Dass das Thema für Österreichs Wissenschaft und Forschung große Bedeutung hat, zeigt sich auch, indem Landesrätin für Wirtschaft, Tourismus, Europa, Wissenschaft und Forschung Barbara Eibinger-Miedl die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen hat und auch persönlich anwesend war. „Neue Entsorgungsstrategien sowie innovative Technologien im Bereich Sortierung, Verarbeitung und Sensorik spielen für die steirische Abfallwirtschaft eine wichtige Rolle. Die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, die in der Steiermark gelebt wird, ist daher auch in diesem Bereich ein Standortvorteil für die Steiermark“, so die Landesrätin.

Am Puls der Zeit
Die Veranstaltung griff aktuelle Themen der Abfall- und Recyclingbranche, wie die vorgegebenen Ziele des Kreislaufpaketes, Maßnahmen und Verbesserungen in der gemeinsamen Forschung und Entwicklung, verschiedene Fördermöglichkeiten oder die sinnvolle Nutzung von Synergien, auf. „Um das vorhandene wissenschaftliche Know-how in der Praxis auch erfolgreich umzusetzen, brauchen wir Experten und Einrichtungen, die hier dementsprechend unterstützen. Der Bereich Forschung und Entwicklung in der Abfallwirtschaft sind Saubermacher seit Jahrzehnten ein besonderes Anliegen“, betont Technik-Vorstand Gerhard Ziehenberger.

Grenzenlos
Österreich, und insbesondere die Steiermark, ist Vorreiter in der Abfall- und Recyclingwirtschaft. Bereits heute erreicht Österreich bei Papier, Glas und Metall die von der EU bis 2025 geforderten Recycling-Quoten.1 Die positive Bilanz der österreichischen Abfallwirtschaft zeigt sich sowohl in den jährlich erwirtschafteten 5,2 Mrd. Euro Umsatz als auch in den knapp 40.000 Arbeitsplätzen.2 „Abfall ist nicht nur eine wichtige Ressource, sondern auch ein internationales Gut. Die Abfallwirtschaft benötigt keine Landesgrenzen und betrifft uns alle. Daher sollte bei der Abfallvermeidung und -verwertung bestmöglich grenzüberschreitend zusammengearbeitet werden“, erläutert Saubermacher Unternehmensgründer und Aufsichtsratsvorsitzender Hans Roth seine Beweggründe für den Waste Management Day.