Smart City Baufeld Mitte_Rendering2_MartinMathy

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Investor Andreas Kern, Baudirektor Bertram Werle, Bürgermeister Siegfried Nagl, Stadtplanungs-Chef Bernhard Inninger, Architekt Stefan Nussmüller, Smart-City-Projektleiter Kai-Uwe Hoffer (Stadtbaudirektion), die Architekten Markus Pernthaler und Ewald Imser sowie Investor Oliver Vallant (v.l.).

Investor Andreas Kern, Baudirektor Bertram Werle, Bürgermeister Siegfried Nagl, Stadtplanungs-Chef Bernhard Inninger, Architekt Stefan Nussmüller, Smart-City-Projektleiter Kai-Uwe Hoffer (Stadtbaudirektion), die Architekten Markus Pernthaler und Ewald Imser sowie Investor Oliver Vallant (v.l.).

Fotos: Heimo Ruschitz

Fotos: Heimo Ruschitz

Stadtplanungs-Vorstand Bernhard Inninger sieht das Erfolgsrezept einer gescheiten Stadt, also einer Smart City, in der Bereit zu Gespräch und Dialog: „Den führen wir als Stadt mit allen Beteiligten, indem wir deutlich mehr BürgerInnenbeteiligung anbieten als vorgeschrieben – das Gespräch miteinander war aber auch im Team zwischen Architekten, Investoren und den Beteiligten der Stadt Graz der Schlüssel zu diesem tollen Projekt!“

Stadtplanungs-Vorstand Bernhard Inninger sieht das Erfolgsrezept einer gescheiten Stadt, also einer Smart City, in der Bereit zu Gespräch und Dialog: „Den führen wir als Stadt mit allen Beteiligten, indem wir deutlich mehr BürgerInnenbeteiligung anbieten als vorgeschrieben – das Gespräch miteinander war aber auch im Team zwischen Architekten, Investoren und den Beteiligten der Stadt Graz der Schlüssel zu diesem tollen Projekt!“

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Science Tower in der Smart City Graz bekommt attraktive Nachbarn

Freitag, 09. November 2018

Mit dem Science Tower der SFL technologies, eröffnet im Herbst vorigen Jahres, begann das Herz der Smart City in Graz zu schlagen. Nun stehen im Umfeld des 64 Meter hohen „Sonnenturms“, dem Wahrzeichen der Smart City, nahe des Grazer Hauptbahnhofs auf ehemaligen Industriebrachen weitere spektakuläre Projekte vor dem Baubeginn. Im so genannten „Baufeld Mitte“ wird für AVL ein Gebäudekomplex mit Arbeitsplätzen für die Hochtechnologie errichtet, weiters ein Business-Hotel, hunderte Wohnungen sowie Gewerbe- und attraktive Freiflächen.

Besonders wichtig für die Mobilität in der Smart City, so Bürgermeister Siegfried Nagl, werde die Straßenbahn sein, die ab 2021 das Gebiet erschließen wird. Diese wird durch die Waagner-Biro-Straße bis in die Peter-Tunner-Gasse geführt. Damit ist auch die künftige Talstation der neuen Plabutsch-Gondelbahn für Ausflügler, die nur 200 Meter entfernt liegt, bestens erreichbar.

Energieeffizient, ressourcenschonend und emissionsarm – das sind die Kernbotschaften für den richtungsweisenden Entwurf zur Entwicklung des „Baufelds Mitte“. Bürgermeister Siegfried Nagl hob bei der Präsentation die gute Zusammenarbeit zwischen innovativen Projektentwicklern, drei namhaften Architekturbüros und der Stadt Graz als Konsortialführer für die Smart City Graz hervor.

Für das Architekturkonsortium hob Stefan Nussmüller die Vorteile des erstmals durchgeführten Kooperativen baukünstlerischen Verfahrens hervor: „Die drei Preisträger des vorangegangenen Städtebaulichen Wettbewerbs haben ihre Ideen gebündelt und gemeinsam ins Projekt eingebracht. Das bringt mehr Vielfalt als der Entwurf eines einzelnen Büros.“

Der Initiator für die Smart City und Ideengeber ist Architekt Markus Pernthaler. Er plante auch den Science Tower und gibt sich immer eher zurückhaltend, wenn es um seine Arbeit geht. „Wir haben uns zu Beginn hohe Ziele für den intelligenten Stadtteil gesetzt – wir werden sie erreichen.“

Investoren begeistert vom Entwurf
Ähnlich angetan vom Entwurf für das Baufeld Mitte zeigten sich als Vertreter der Investoren Ing. Andreas Kern von der KS Group und DI Oliver Vallant von der SC Mitte Holding: Sie stellten die einzelnen Bauteile des Ensembles mit rund 300 Wohnungen, einem High-Tech-Forschungszentrum von AVL List mit mehreren hundert Mitarbeitern, gewerblich genutzten Gebäuden mit Gastronomie, Nahversorgern und ein Businesshotel vor. Energetisch werde man völlig neue Wege beschreiten, zum Teil als Forschungsprojekt gemeinsam mit der TU Graz. Und weil zur vorgesehenen umweltfreundlichen „Stadt der kurzen Wege“ auch entsprechende Mobilitätsangebote zählen, wird auch die Straßenbahn, mit der man in nur zwei Stationen die Unterführung zum Hauptbahnhof in der Daungasse erreicht, als Trumpf gesehen. Das Konzept für das Baufeld Mitte der Smart City Graz vergisst aber auch nicht auf großzügige und hochwertige Freiflächen, die öffentlich nutzbar sind. Eine eigenständige und sorgfältige Freiraumplanung war deshalb von Beginn an ein wesentlicher Bestandteil bei der Entwicklung des gesamten Stadtteils. Soziale Treffpunkte und differenzierte halböffentliche Bereiche runden das Freiraumangebot des Stadtteils ab. Höhepunkt der Freiraumgestaltung ist aber natürlich der öffentliche Nikolaus-Harnoncourt-Park, der in drei Etappen hergestellt und 2022 mit insgesamt 11,1 Hektar fertiggestellt wird.

Ausstellung des Projektergebnisses in Stadtbaudirektion und vor.ort
Die detaillierten Ergebnisse des Kooperativen baukünstlerischen Verfahrens sind in einer Ausstellung zu sehen, die von Donnerstag, 15. November, bis Freitag, 30. November, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr im Foyer der Stadtbaudirektion, Europaplatz 20, 5. Stock, zugänglich ist. Ebenfalls ab Donnerstag, 15. November, wird die Ausstellung auch im Stadtteilmanagement vor.ort, Waagner-Biro-Straße 99 (Container gegenüber der Helmut List Halle) gezeigt. Öffnungszeiten: jeweils Montag und Donnerstag von 12 bis 14 Uhr. Der Eintritt ist jeweils frei.

Informationen im Internet: www.smartcitygraz.at