MRT-Untersuchung

Eine stressfreie und schmerzfreie Untersuchung mit einem Kernspintomographen (MRT) – das sind die Vorteile, die das neue Implantat von Advanced Bionics (AB) Empfängern eines HiRes Ultra 3D Cochlea-Implantats bietet. Am Montag, den 26.November 2018, wurde der erste Patient in Österreich hiermit versorgt.

Helmut Suitner, Country Director Österreich, Advanced Bionics). Fotos: beigestellt

Helmut Suitner, Country Director Österreich, Advanced Bionics). Fotos: beigestellt

Durchgeführt wurde die Operation von Oberarzt Dr. Andreas Lackner an der Hals-Nasen-Ohrenabteilung des Landeskrankenhaus – Universitätsklinikum Graz.

Durchgeführt wurde die Operation von Oberarzt Dr. Andreas Lackner an der Hals-Nasen-Ohrenabteilung des Landeskrankenhaus – Universitätsklinikum Graz.

Der innovative Magnet erlaubt es den Cochlea-Implantat-Anwendern, sich im starken Magnetfeld eines MRT-Geräts bei 1,5 und sogar bei 3 Tesla frei zu bewegen, ohne Schmerz oder Unbehagen zu empfinden, und ohne Bewegungseinschränkungen für den Kopf.

Der innovative Magnet erlaubt es den Cochlea-Implantat-Anwendern, sich im starken Magnetfeld eines MRT-Geräts bei 1,5 und sogar bei 3 Tesla frei zu bewegen, ohne Schmerz oder Unbehagen zu empfinden, und ohne Bewegungseinschränkungen für den Kopf.

LKH-Uni-Klinik Graz: Schmerzfreie Untersuchung für Hörgeschädigte

Dienstag, 22. Januar 2019

Erstmalig in Österreich wurde am 26. November 2018 das neue HiRes Ultra 3D Implantat von Advanced Bionics in einer eineinhalbstündigen Operation einem Erwachsenen eingesetzt. „Das HiRes Ultra 3D stellt eine neue technische Art dar, um ein MRT bei CI-Patienten schmerzfrei zu ermöglichen. Nun kann auch ohne exakte Ausrichtung des Kopfes und des Implantates im MRT-Gerät und ohne aufwendige Vorbereitungen eine solche Untersuchung gemacht werden. Dies ist ein weiterer Schritt zur Sicherheit unserer Patienten.“, erklärt Oberarzt Lackner die Vorteile des neuen Implantates.

Der innovative Magnet erlaubt es den Cochlea-Implantat-Anwendern, sich im starken Magnetfeld eines MRT-Geräts bei 1,5 und sogar bei 3 Tesla frei zu bewegen, ohne Schmerz oder Unbehagen zu empfinden, und ohne Bewegungseinschränkungen für den Kopf. Bisher bestand oftmals die Gefahr, dass es im MRT selbst bei angelegtem Druckverband um das Implantat zu Schmerzen kommt oder gar der Magnet aus seiner Position gedreht wurde. Daher wurde der Magnet für hochauflösende MRT-Untersuchungen in der Regel entfernt, was mit einer Operation verbunden war und eine längere Hörunterbrechung zur Folge hatte.

„Ich freue mich, dass ich in meiner Funktion als Country Director Österreich Herrn Oberarzt Lackner und seinem Team zur ersten Versorgung eines Anwenders mit unserem HiRes Ultra 3D-Implantat gratulieren darf. Die enge Zusammenarbeit mit Wissenschaft und erfahrenen Chirurgen hat es uns erst ermöglicht, eine Innovation wie den patentierten Magneten des neuen Implantates zum Wohle unserer CI-Anwender zu entwickeln.“, so Helmut Suitner (Country Director Österreich, Advanced Bionics).

MRT-Untersuchungen sind heute zunehmend medizinischer Standard. Aus diesem Grund hat AB eine Magnettechnologie entwickelt, die mit MRT-Untersuchungen kompatibel ist und den Patienten die notwendige Sicherheit bei zu erwartenden MRT-Untersuchungen bietet. Und mit Blick auf die Zukunft wurde die neue Technologie so konzipiert, dass MRT-Verfahren bei 1,5 und sogar bei 3,0 Tesla ohne Verlust der magnetischen Stärke oder Beweglichkeit der Magnetkomponenten auch intensiv genutzt werden können.