lkh-muerzzuschlag

Mit Neubau des VAEB-Therapiezentrums bessere Auslastung für den KAGes-Standort Mürzzuschlag. Foto: KAGes

Gesundheitslandesrat Christopher Drexler, Obmann der Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau Gottfried Winkler und KAGes-Vorstand für Finanzen und Technik Ernst Fartek. Foto: VAEB

Gesundheitslandesrat Christopher Drexler, Obmann der Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau Gottfried Winkler und KAGes-Vorstand für Finanzen und Technik Ernst Fartek. Foto: VAEB

Neues Therapiezentrum für Mürzzuschlag

Donnerstag, 17. Januar 2019

Die Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB) wird ihr Therapiezentrum für Stoffwechselerkrankungen im Bereich des Landeskrankenhauses Mürzzuschlag ansiedeln. Bis jetzt ist die Sonderkrankenanstalt in Breitenstein in Niederösterreich beheimatet. „Eine wirtschaftlich positive und zukunftsorientierte Weiterentwicklung am Standort Breitenstein ist nicht mehr gewährleistet“, so Gottfried Winkler, Obmann der VAEB. Daher habe man sich nach genauer Abwägung der Kosten und Nutzen für einen Standortwechsel nach Mürzzuschlag entschlossen.

Sichtlich happy darüber ist natürlich die KAGes und mit ihr Gesundheitslandesrat Christopher Drexler („ich bin äußerst froh und dankbar“), weil damit Mürzzuschlag auch in Zukunft als Spitalsstandort im erweiterten Sinn erhalten bleibt: „Durch die Zusammenarbeit zwischen dem Landeskrankenhaus und der REHA-Einrichtung der VAEB sowie die räumliche Nähe des Landespflegeheims entsteht ein erweitertes Zentrum für die Gesundheit. Das bedeutet ein Plus an Versorgung in der Steiermark und eine weitere Aufwertung des Standortes Mürzzuschlag.“

In Mürzzuschlag wird ein Therapiezentrum mit Investitionen in einer Höhe von rund 25 Millionen Euro errichtet, das den modernsten medizinischen und architektonischen Standards und Anforderungen entspricht. Es entstehen 80 Zimmer (mit 80 Betten), die neueste medizinische Therapiemöglichkeiten bieten. Da das Reha- beziehungsweise Therapiezentrum auf dem Areal des LKH Mürzzuschlag entstehen wird, können klare Synergien erzielt werden, wie beispielsweise die gemeinsame Nutzung der medizinischen Infrastruktur, ein gemeinsamer medizinischer Personalpool, notfallmedizinische Versorgung oder die gemeinsam genutzte Küche.

„Insgesamt ergibt sich damit nicht nur für die VAEB daraus eine ökonomisch sinnvolle Führung des neuen Hauses, sondern es erleichtert sich damit auch die wirtschaftliche Führung für das KAGes-Spital“, so Vorstand Ernst Fartek.

Das Spital in Mürzzuschlag „verlor“ ja vor zwei Jahren seine Chirurgische Abteilung. Diese gibt es nun in Bruck. Es verblieb daher nur eine Interne Abteilung. Damit war die wirtschaftliche Weiterführung im Zuge der kommenden Spitalsreform in Diskussion gekommen.