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v.l.: Steiermärkische-Sparkasse-Vorstandsvorsitzender Gerhard Fabisch, Paul Eiselsberg (Research Director IMAS) und Manfred Bartalszky (Vorstand der Wiener Städtischen für Bankenvertrieb). Foto: Margit Kundigraber

Private Vorsorge – Theorie und Praxis

Donnerstag, 10. Januar 2019

Das Marktforschungsinstitut IMAS hat im Auftrag von Sparkassen, Erster Bank und S-Versicherung 1.000 Menschen zu ihrem Vorsorgeverhalten befragt. Überwiegend meinten die Befragten, dass private Vorsorge „eher wichtig“ (83 Prozent) oder sogar „sehr wichtig“ (39 Prozent) sei. Zwischen der Einschätzung der Menschen und ihrem Tun gäbe es allerdings noch deutliche Unterschiede, formulierte Gerhard Fabisch, Vorstandschef der Steiermärkischen Sparkasse, bei der Präsentation der Ergebnisse in Graz. So spart jeder vierte Befragte weniger als 50 Euro pro Monat an. Im Schnitt sind es österreichweit 136 Euro, die Österreicher zur Zeit in private Pensions- oder Gesundheitsvorsorge investieren. Von den Argumenten her liegt bei den Gründen für Vorsorge die eigene „Gesundheit“ gemeinsam mit der Sorge um die „Pension“ – keinesfalls überraschend – an vorderster Front.

Für „Pflege“ sorgen die Österreicher verhältnismäßig noch weniger vor. „Diese Vorsorge liegt bei den Motiven noch hinter Familie, kurzfristige finanzielle Reserven oder Unfall“, zitiert Manfred Bartalszky (Wiener Städtische) aus den Ergebnissen der Studie. Die Vorsorge für die Pflege habe heute noch nicht die hohe Bedeutung, die sie haben sollte.