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Foto: Raiffeisen

Raiffeisen-Ansage: „Regional, digital, überall“

Freitag, 11. Januar 2019

„Das Jahr 2018 brachte viele Gipfelerlebnisse für die heimische Wirtschaft und die Raiffeisen-Bankengruppe Steiermark“, fasst RLB-Generaldirektor Martin Schaller anlässlich des Jahresauftaktgesprächs zusammen. Auf Basis einer hervorragenden Konjunktur erreichte die Bankengruppe neue Rekordzahlen bei den Kreditvergaben, im Internetbanking, aber auch in der eigenen Wertschöpfung für die heimischen Regionen. „Mit 68.000 Firmenkundenbeziehungen sowie 750.000 Privatkundenbeziehungen konnten wir unsere führende Position in der Steiermark stärken“, so Schaller.

Das in Wien ansässige Wirtschaftsforschungsinstitut ECONOMICA hat in einer umfassenden Studie die regionalwirtschaftliche Wirkung von Raiffeisen untersucht. Die gesamte Bruttowertschöpfung von Raiffeisen in der Steiermark beträgt demnach € 690 Millionen. Damit ist jeder 76. Euro, der in der Steiermark erwirtschaftet wird, direkt, indirekt oder induziert Raiffeisen zuzuschreiben.

Zudem sorgt Raiffeisen für Beschäftigung von 8.253 Personen, davon für 3.400 direkt in den eigenen Unternehmen. Damit ist jeder 77. Arbeitsplatz unmittelbar oder mittelbar der Bankengruppe zuzuschreiben. Die dritte wesentliche Messgröße ist das Steueraufkommen, das wieder in die Gesellschaft zurückfließt. Diese beläuft sich in Summe auf € 311,5 Mio., wovon € 186 Mio. direkt geleistet werden. „Der Wertschöpfungsbericht belegt eindrucksvoll, wie stark Raiffeisen in den Regionen verwurzelt ist“, erklärt Schaller.

Kreditvolumen um 7,8 % auf Rekordniveau gewachsen
Sehr erfolgreich verlief 2018 auch das Kreditgeschäft, das mit einem Gesamtvolumen von 15,2 Mrd. Euro mit Jahresende einen neuen Höchststand erreicht hat. Damit ist es in den letzten 12 Monaten um 7,8 % oder absolut € 900 Millionen gewachsen. An neuen Krediten wurden im Laufe des Jahres über 29.000 an Private und über 6.800 an Unternehmen vergeben. Im Durchschnitt ermöglichte Raiffeisen pro Tag € 11,7 Mio. an frischen Krediten.

Die Konjunktur biete laut Schaller auch für 2019 sehr gute Voraussetzungen für die Wirtschaft, wenngleich es geopolitisch durch die bekannten Diskussionen um Handelsbarrieren oder die offene Brexit-Frage einige Unsicherheiten gebe. „Das Glas ist zu dreiviertel voll, die steirischen Betriebe haben die letzten Jahre sehr erfolgreich genutzt und sich gut aufgestellt“, charakterisiert Schaller die aktuelle Lage und bekräftigt, dass Raiffeisen die Unternehmen weiterhin umfassend und umsichtig begleiten werde.

Digitalisierung: Raiffeisen mit Strategie „Digitale Regionalbank“
Im Rahmen der bundeweiten Strategie „Digitale Regionalbank“ brachte Raiffeisen 2018 eine Reihe von Neuerungen auf den Markt und entwickelte Lösungen weiter. Dazu wurden österreichweit in den letzten drei Jahren rund 70 Millionen Euro investiert, sowohl für Internetservices als auch für die Beratung in den Bankstellen.