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In St. Johann in der Haide entsteht der neue Betriebsstandort von Ringana. Fotos: Land Steiermark/Bektaš

Ulla Wannemacher und Andreas Wilfinger von Ringana, LH-Stv. Michael Schickhofer und Bgm. Günter Müller (v.l.) bei der Vorstellung des neuen Projekts

Ulla Wannemacher und Andreas Wilfinger von Ringana, LH-Stv. Michael Schickhofer und Bgm. Günter Müller (v.l.) bei der Vorstellung des neuen Projekts

Ringana entwickelt neuen Betriebsstandort

Dienstag, 08. Januar 2019

Starke Leitbetriebe für den Zukunftsraum Oststeiermark

Die steirische Firma Ringana wurde 1996 von Andreas Wilfinger und Ulla Wannemacher in Hartberg gegründet und beschäftigt derzeit rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Unternehmen ist der größte Hersteller von Naturkosmetik in Österreich und Marktführer bei Frischekosmetik in Mitteleuropa. Alle Produkte werden nachhaltig produziert, sind tierversuchsfrei und frei von Schadstoffen. Ringana verzichtet außerdem bewusst auf Plastik aus fossilen Rohstoffen und benutzt stattdessen Verpackungen aus Mehrweg-Glas und nachwachsenden Rohstoffen. Das Unternehmen erlebte in den letzten Jahren ein rasantes Wachstum. Betrug der Umsatz 2011 noch 11,3 Millionen Euro, so waren es im letzten Jahr 80 Millionen Euro.

Nun expandiert der Betrieb weiter und wird bei der Entwicklung und Herstellung völlig neue Maßstäbe setzen. Auf einer Fläche von rund 17 Fußballfeldern wird das Unternehmen ein komplett neues, nachhaltiges Betriebsgebäude errichten. Als Standort wurde eine Fläche in St. Johann in der Haide an der A2-Abfahrt Hartberg gewählt. Das Grundstück liegt in den von Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer ausgewiesenen Vorrangzonen für Industrie und Gewerbe, wo schnelle, einfache und unkomplizierte Betriebsansiedlungen möglich sind. Außerdem unterstützt Landeshauptmann-Stv. Schickhofer die Aufschließung vor Ort mit Bedarfszuweisungen, damit ein schneller Baubeginn noch im 2. Quartal 2019 möglich ist.

Schickhofer, der für die Regionalentwicklung in der Steiermark zuständig ist, unterstreicht den Einsatz und die Bedeutung von innovativen Leitbetrieben für die Zukunft der Steiermark: „Die Steiermark ist das Forschungsland Nummer eins in Europa. Mit einer Forschungsquote von 5,14 Prozent sind wir das innovativste Bundesland Österreichs. Gerade das Unternehmen Ringana ist ein steirisches Aushängeschild für diesen Innovations- und Unternehmergeist. Durch das neue Werk entstehen viele zusätzliche Arbeitsplätze. Das stärkt die gesamte Oststeiermark und schafft neue Perspektiven für unsere Jugend in der Region. Ich danke der Firma Ringana und der Familie Wilfinger für deren Mut und dem Bekenntnis zum Standort Steiermark.“