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Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl richtet 2019 alle Maßnahmen in ihrem Ressort auf gezielte Zukunftsinvestitionen aus. Damit soll die führende Position der Steiermark in den Stärkefeldern Wissenschaft, Forschung und Innovation, Export sowie Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum weiter ausgebaut werden. „Wir sind das Zukunftsressort und wollen mit unseren Initiativen wichtige Weichenstellungen für eine positive Zukunft der Steiermark treffen. Dazu investieren wir mit Weitblick in die Zukunft der Steiermark“, so Eibinger-Miedl.

Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl richtet 2019 alle Maßnahmen in ihrem Ressort auf gezielte Zukunftsinvestitionen aus. Damit soll die führende Position der Steiermark in den Stärkefeldern Wissenschaft, Forschung und Innovation, Export sowie Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum weiter ausgebaut werden. „Wir sind das Zukunftsressort und wollen mit unseren Initiativen wichtige Weichenstellungen für eine positive Zukunft der Steiermark treffen. Dazu investieren wir mit Weitblick in die Zukunft der Steiermark“, so Eibinger-Miedl.

In der Skybar am Grazer Schlossberg präsentierte heute Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl die Vorhaben und „Highlights“ für ihre vier Ressorts Wirtschaft, Tourismus, Europa, Wissenschaft und Forschung.

In der Skybar am Grazer Schlossberg präsentierte heute Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl die Vorhaben und „Highlights“ für ihre vier Ressorts Wirtschaft, Tourismus, Europa, Wissenschaft und Forschung.

Fotos: Heimo Ruschitz

Fotos: Heimo Ruschitz

Der Erhalt bestehender Betriebe ist eine wesentliche Voraussetzung für eine weitere positive Entwicklung der Wirtschaft in den Regionen. Aus diesem Grund unterstützt die Steirische Wirtschaftsförderung (SFG) Betriebsnachfolgerinnen und -nachfolger künftig mit einem neuen Förderungsprogramm.  „Weiter!Führen“ richtet sich an Personen, die ein bestehendes Unternehmen mit mindestens zwei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (VZÄ) übernehmen wollen. Ziel ist es, potenzielle Nachfolgerinnen und -nachfolger umfassend auf die Übernahme eines Unternehmens vorzubereiten. Gefördert werden Beratungen in den Bereichen Personal, Investitions- und Finanzplanung, Strategieentwicklung sowie Innovation. Die Projektkosten müssen mindestens 2.000 Euro betragen, das maximal anrechenbare Volumen beträgt 5.000 Euro. Es werden 50 Prozent der Kosten (maximal 2.500 Euro pro Projekt) gefördert. Der zu übernehmende Betrieb muss ein KMU sein. Im Bild: LR Barbara Eibinger-Miedl und SFG-Geschäftsführer Burghard Kaltenbeck

Der Erhalt bestehender Betriebe ist eine wesentliche Voraussetzung für eine weitere positive Entwicklung der Wirtschaft in den Regionen. Aus diesem Grund unterstützt die Steirische Wirtschaftsförderung (SFG) Betriebsnachfolgerinnen und -nachfolger künftig mit einem neuen Förderungsprogramm. „Weiter!Führen“ richtet sich an Personen, die ein bestehendes Unternehmen mit mindestens zwei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (VZÄ) übernehmen wollen. Ziel ist es, potenzielle Nachfolgerinnen und -nachfolger umfassend auf die Übernahme eines Unternehmens vorzubereiten. Gefördert werden Beratungen in den Bereichen Personal, Investitions- und Finanzplanung, Strategieentwicklung sowie Innovation. Die Projektkosten müssen mindestens 2.000 Euro betragen, das maximal anrechenbare Volumen beträgt 5.000 Euro. Es werden 50 Prozent der Kosten (maximal 2.500 Euro pro Projekt) gefördert. Der zu übernehmende Betrieb muss ein KMU sein. Im Bild: LR Barbara Eibinger-Miedl und SFG-Geschäftsführer Burghard Kaltenbeck

Steiermark will „Lufthoheit für Drohnen“

Freitag, 25. Januar 2019

Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl in der Skybar am Schlossberg

In der Skybar am Grazer Schlossberg präsentierte heute Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl die Vorhaben und „Highlights“ für ihre vier Ressorts Wirtschaft, Tourismus, Europa, Wissenschaft/Forschung. Im Mittelpunkt stehen dabei drei Schlüsselbegriffe: „Wir müssen weiterhin dafür sorgen, dass die Menschen in der Steiermark Neues entdecken, wir mit unseren Produkten und Dienstleistungen sowie unserem touristischen Angebot internationale Märkte erobern und so gemeinsam die bewährten Stärken der Steiermark weiter entwickeln.“ Passend dazu auch das Giveaway für die Journalisten – ein vielseitig zu verwendendes Fernrohr, das offensichtlich auch zur Weitsicht und zum Durchblick anregen soll. Detail am Rande: Das Produkt im „military look“ kommt aus Weißrussland (Belarus) und löste damit vielseitige Deutungsmöglichkeiten aus.

In jedem Fall aber passend zu einem ehrgeizigen Projekt des Landes, was die Mobilität betrifft. Seit 2017 ist die Steiermark ja bekanntlich Testregion für autonomes Fahren. 2019 soll die Position als Standort für autonome Mobilität weiter ausgebaut werden. „Wir bewerben uns als Testgebiet für unbemannte Luftfahrzeuge – Drohnen“, kündigt Landesrätin Eibinger-Miedl an: „Mit unseren Kompetenzen haben wir ideale Voraussetzungen, um neue Technologien für autonomes Fliegen zu entwickeln und zu testen und uns so als Kompetenzregion für autonome Mobilität international zu positionieren“, so die Landesrätin. Ein Konsortium unter der Führung der Fachhochschule JOANNEUM und des Austrian Institute of Technology (AIT) wird mit starker Unterstützung des Mobilitätsclusters ACstyria bei der derzeit laufenden Ausschreibung des Infrastrukturministeriums und der FFG ein Projekt einreichen, das eine umfangreiche Testumgebung mit sämtlichen Entwicklungsstufen von der Simulation bis zu tatsächlichen Flugversuchen im öffentlichen Luftraum vorsieht. Das Projektkonsortium hat darüber hinaus bereits mögliche Testgebiete im öffentlichen Luftraum erhoben. Die Steiermark erfüllt auf Grund der topographischen Vielfalt die Anforderungen für Tests im urbanen Raum ebenso wie im hochalpinen Gelände, etwa dem Hochschwab-Gebiet. Der Projektstart ist für das dritte Quartal 2019 geplant.

Im Tourismus wird eine eigene Forschungsgruppe des Joanneum Research sich mit der Frage beschäftigen: Wie wird sich das touristische Angebot verändern bzw. wie sollte es in Zukunft ausgelegt sein? „Die klimatischen Bedingungen, die Digitalisierung, ein sich änderndes Mobilitätsverhalten oder gesellschaftliche Veränderungen sind nur einige Beispiele, die den Tourismus unmittelbar beeinflussen. Wir werden daher wissenschaftlich untersuchen, mit welchen Rahmenbedingungen die heimischen Touristikerinnen und Touristiker in den kommenden Jahrzehnten rechnen müssen und wie sich diese entwickeln“, so Landesrätin Eibinger-Miedl.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die digitale Entwicklung, der man sich in unterschiedlichsten Bereichen stellen muss. Dazu wird es auf Schloss Seggau vom 5. bis 7. Juni 2019 ein dreitägiges Symposium im Rahmen des Pfingsdialoges „Geist & Gegenwart“ geben.

Weil jährlich rund 5.000 steirische Betriebe zur Übergabe anstehen, wird aus diesem Grund die Steirische Wirtschaftsförderung (SFG) künftig mit einem neuen Förderungsprogramm unterstützen. Das maximale anrechenbare Förderungsvolumen beträgt 5.000 Euro, 50 Prozent werden davon gefördert.

Insgesamt stehen in den Ressorts, die Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl verantwortet, Budgets in der Höhe von 85 Millionen Euro zur Verfügung.