20190212-IMG_4972 klein Logo

„Ich denke der Ansturm wird groß sein und ich würde es als Bürgermeister sonst nie sagen, aber: Rutscht‘s maowi“, lächelt Siegfried Nagl, bevor es auch für ihn 175 Meter hinunter geht. Das Foto zeigt ihn dann nach der Rutschpartie. Fotos: Heimo Ruschitz

Andreas und Wolfgang - zwei der drei Diesel-Brüder.

Andreas und Wolfgang - zwei der drei Diesel-Brüder.

Auch LH Hermann Schützenhöfer hat sich getraut ...

Auch LH Hermann Schützenhöfer hat sich getraut ...

20190212-IMG_0228 klein Logo

Bgm.-Stv. Mario Eustacchio

Bgm.-Stv. Mario Eustacchio

„Rutscht’s ma owi“

Mittwoch, 13. Februar 2019

Graz hat neue Attraktion mit der Schloßbergrutsche

Bisher hatte man den Knopf für die Ausstiegsstelle „Kasematten“ im Schlossberglift nicht drücken können, war dieser nicht in Verwendung. Ab 20. Februar wird sich das ändern und dieser Knopf extrem oft gedrückt werden. Denn dann gibt es den offiziellen Start der Schloßbergrutsche. Bereits gestern durften Medienleute und lokale Politprominenz die erste Berutschung wagen.

„Ich denke der Ansturm wird groß sein und ich würde es als Bürgermeister sonst nie sagen, aber: Rutscht‘s ma owi“, lächelt Siegfried Nagl, bevor es auch für ihn 175 Meter hinunter geht. „Mit einer Gesamthöhte von 64 Metern ist es die größte Underground-Rutsche der Welt“, ist Andreas Diesel stolz auf das Projekt seiner Familie. Gemeinsam mit seinen beiden Brüdern Wolfgang und Ernst hat er 1,5 Millionen Euro in die Hand genommen, um die Rutsche zu realisieren. „Vor rund drei Jahren hatten wir die Idee einer Rutsche hier im Schlossberg – mit dem Hintergrund, dass wir ja in Thailand auch eine Sommerrodelbahn betreiben“, blickt er zurück. Und so hat man im Jahr 2016 mit der Planung für die Rutsche begonnen, wobei die Bauzeit weniger als ein halbes Jahr betrug.

Die Diesel-Brüder haben sich in Österreich mit ihrer Kino-Kette einen Namen gemacht. Bereits seit mehr als 20 Jahren betreiben sie die Dieselkinos in mittlerweile vier Bundesländern. Außerdem sind sie Eigentümer von Golf- und Abenteuer-Minigolf-Anlagen in der Steiermark und eines am Kino in Gleisdorf angeschlossenen Bowling-Centers. Vielseitigkeit im Unterhaltungsbereich ist das Motto der Familie.

Die drei gebürtigen Grazer hatten eben den Wunsch, in ihrer Heimatstadt das vielfältige Freizeitangebot mit einer innovativen Attraktion zu erweitern. Und das ist ihnen mit „The Slide“, wie die Schlossbergrutsche genannt wird, auch gelungen. Sie verläuft im Stollen neben dem Schlossberglift unter dem Uhrturm. Direkt rund und neben dem Lift geht es auf speziell gefertigten Matten mit bis zu 30 km/h durch wechselnde Kurven rasant bergab. Kosten tut der Rutsch-Spaßübrigens 5 Euro – ohne Lift. „Und keine Angst, in der Rutsche es ist nicht dunkel“, macht Andreas Diesel ängstlichen Kollegen Mut zum Rutschen. Undzumal es keine Gewichtsbeschränkung gibt, hat auch Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer sich getraut: „Zum Schluss ist es heavy“, lautet sein Fazit nach der Berutschung. Wir vom KLIPP sagen: Einfach ausprobieren! Rund 40 Sekunden, die richtig toll Spaß machen!