Pressekonferenz ProHolz

Landesrat Johann Seitinger, proHolz-Steiermark-Geschäftsführerin Doris Stiksl, Claudia Gerhäusser und Gerhard Schickhofer von der TU Graz (v.l.) Fotos: Jimmy Lunghammer

Bau Gutes und schreibe darüber! „Bauen für Menschen und Klima“ vermittelt verständlich und bildstark architektonische Qualitäten. Nicht jeder hat sofort den Blick für räumliche Besonderheiten und interessante Material-Parameter. Die Beispiele im Buch lassen jeden das Material Holz für sich entdecken. In 40 Beispielen wird die Flexibilität und Einsatzfähigkeit von Holz gezeigt. Man erfährt mehr über Klimawirkung, Baurekorde und Menschlichkeit des Holzes. Die Pionierprojekte in der Steiermark, die im Holzbau architektonisch bis heute umgesetzt werden konnten, sind im Buch versammelt – es dient zum Vorbild und regt an sich mit dem Baustoff Holz auf lange Sicht zu beschäftigen. Gerade neue Generationen – die Baubranche, die Politik und die Auftraggeber – müssen über die Möglichkeiten von Holz in voller Breite Bescheid wissen. „Das Holzbau-Buch ‚Bauen für Menschen und Klima‘ entstand als einfach zugängliche Publikation, die Impulse gibt und die wichtigsten Eigenschaften des Baustoffs für die Architektur auf den Punkt bringt“, fasst die Redakteurin DI Claudia Gerhäusser die Idee des gelungenen Buches zusammen.

Bau Gutes und schreibe darüber! „Bauen für Menschen und Klima“ vermittelt verständlich und bildstark architektonische Qualitäten. Nicht jeder hat sofort den Blick für räumliche Besonderheiten und interessante Material-Parameter. Die Beispiele im Buch lassen jeden das Material Holz für sich entdecken. In 40 Beispielen wird die Flexibilität und Einsatzfähigkeit von Holz gezeigt. Man erfährt mehr über Klimawirkung, Baurekorde und Menschlichkeit des Holzes. Die Pionierprojekte in der Steiermark, die im Holzbau architektonisch bis heute umgesetzt werden konnten, sind im Buch versammelt – es dient zum Vorbild und regt an sich mit dem Baustoff Holz auf lange Sicht zu beschäftigen. Gerade neue Generationen – die Baubranche, die Politik und die Auftraggeber – müssen über die Möglichkeiten von Holz in voller Breite Bescheid wissen. „Das Holzbau-Buch ‚Bauen für Menschen und Klima‘ entstand als einfach zugängliche Publikation, die Impulse gibt und die wichtigsten Eigenschaften des Baustoffs für die Architektur auf den Punkt bringt“, fasst die Redakteurin DI Claudia Gerhäusser die Idee des gelungenen Buches zusammen.

LR Johann Seitinger: "Mein Ziel als Landesrat ist es, diesen genialen Wertstoff vermehrt in den öffentlichen Raum, im Wohnbau und im Rahmen neuer Technologien einzusetzen. Denn wir müssen weiterhin innovativ bleiben, um das enorme Potential des steirischen Holzes zukünftig noch weiter ausschöpfen zu können."

LR Johann Seitinger: "Mein Ziel als Landesrat ist es, diesen genialen Wertstoff vermehrt in den öffentlichen Raum, im Wohnbau und im Rahmen neuer Technologien einzusetzen. Denn wir müssen weiterhin innovativ bleiben, um das enorme Potential des steirischen Holzes zukünftig noch weiter ausschöpfen zu können."

Steiermark – Bewusst auf dem Holzweg

Mittwoch, 13. Februar 2019

Bauen für Menschen, Wirtschaft und Klima

Für die Steiermark zählen der Wald und das Holz zu den wichtigsten Lebensadern. Mit zwei Drittel Waldanteil hat die Steiermark eine führende Rolle im Bereich der Holztechnologie und des Holzbaues, die weit über die Grenzen Österreichs hinaus geschätzt wird. Seit 15 Jahren wird in der Steiermark intensiv daran gearbeitet, dem Wertstoff Holz einen würdigen Rahmen zu geben.

Holz-Hotspot Steiermark: Der Weg an die Spitze
Dazu wurde bis dato sehr viel in Forschung, Entwicklung, Qualität und Architektur sowie den breiten Verwendungsmöglichkeiten des Wertstoffes Holz investiert. Als Holzland Nummer eins in Österreich findet der Wert- und Baustoff Holz eine breite Anwendung: Von der Pharmazie über die Energie bis zum Dämmstoff, vom Brennstoff bis zu Möbel von morgen und bis zum Baustoff Holz als wichtiger Teil in der Automobil- und Luftfahrtindustrie. Landesrat Johann Seitinger zu dieser hervorragenden Entwicklung: „Der Wald liefert uns den genialen Wertstoff Holz. Darüber hinaus wurden in der Steiermark Voraussetzungen geschaffen, die es ermöglichen, dass Holz als Baustoff erfolgreich in den wichtigsten Lebensbereichen zum Einsatz kommen kann.“

Holz im Wohnbau ist gelebter Klimaschutz
Der Schwerpunkt war aber Holz als nachhaltigen Baustoff so zu positionieren, dass es neben seiner positiven Wirkung auch seine architektonischen Reize zum Ausdruck bringt. Wird mit Holz gebaut, so entsteht in unseren Städten und Dörfern ein so genannter „zweiter Wald“ und damit ein beträchtlicher Kohlenstoffspeicher, der die Umwelt entlastet. Denn jeder Kubikmeter verbautes Holz speichert Kohlenstoff aus einer Tonne CO2 – ein positiver Klimaschutzeffekt entsteht. Wichtige Voraussetzung für die errechneten positiven Klimaschutzeffekte ist, dass die Holznutzung nicht über dem Zuwachs liegt. Wird der Holzbau in Österreich als Klimaschutzmaßnahme forciert, besteht keine Gefahr der Übernutzung der Wälder. In Summe bringt die aktuelle Holzbauquote in Österreich bereits eine Reduktion von 3,3 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr, das entspricht der durchschnittlichen Jahresemission von 2,2 Millionen Kraftfahrzeugen. Landesrat Johann Seitinger zur Bedeutung des Holzbaues für den Klimaschutz: „Wir sind die letzte Generation, die noch etwas gegen den Klimawandel tun kann. Der Einsatz von Holz im Bau ist gelebter Klimaschutz.“

Ausbildungsoffensive pro Holz Lernen für´s Klima

Die Wertschöpfungskette Holz zählt mit 55.000 Arbeitsplätzen in den unterschiedlichsten Berufsfeldern zu den größten Arbeitgebern Österreichs. Ein Ziel von proHolz Steiermark ist es daher Holzwissen in die Ausbildungsstätten zu tragen und in den Lehrplänen zu verankern. Die Steiermark hat hier Pionierarbeit geleistet. So wurde die erste Holz NMS in Graz gestartet. Bereits nach drei Jahren wurde dieses Modell drei Mal von anderen Bundesländern kopiert und auch Frankreich arbeitet derzeit daran dieses Konzept zu übernehmen. Damit Holz bereits im Entwurf- und Planungsprozess berücksichtig wird, wurde im Vorjahr die erste Professur für Holzbau und Architektur auf der TU Graz installiert und mit dem Holzbauexperten Tom Kaden besetzt. Die Nachfrage am Lehrangebot ist bei den Studierenden ungebrochen, wie laufend ausgebuchte Seminare und Kurse belegen. Im Bereich der Holzbautechnologie hat die TU Graz mit Prof. Schickhofer Produktentwicklungen hervorgebracht, die heute Millionen Euro Wertschöpfung generieren, Arbeitsplätze und ein gutes Klima sichern. „Holz ist der älteste, natürlichste und fortschrittlichste Werkstoff der Welt und in keiner anderen Branche funktioniert das Zusammenspiel von Ökonomie und Ökologie so gut. Es ist an der Zeit, das Wissen um diesen Stoff wieder in den Ausbildungsstätten zu installieren. Das ist ein Gewinn für die Wirtschaft, das Klima und die Gesundheit“, so proHolz-Steiermark-Geschäftsführerin Doris Stiksl.

Und wie geht’s weiter mit dem Holz in der Steiermark?
Die Steiermark setzt auch in Zukunft auf den altbewährten, innovativen und klimafreundlichen Wertstoff Holz, der Mehrwert und Arbeitsplätze in den Regionen schafft. Neben Forschung & Entwicklung sollen auch die dazugehörige Ausbildung weiter vorangetrieben werden. Auch muss man die volkswirtschaftliche Dimension der Holzwirtschaft näher betrachten. Ein weiterer Zukunftsbereich soll ein massiver Einsatz des Wertstoffes Holz bei sensiblen Bauten wie Pflegeheimen, Kindergärten etc. sein. Auch wird ein Augenmerk auf die Installationstechnik gelegt sowie eine verstärkte Bewerbung der steirischen Holz-Referenzprojekte. Eine Dokumentation der vielfältigen Anwendungsbeispiele des Baustoffes Holz präsentiert das soeben erschienene Buch „Bauen für Menschen und Klima“. „Mein Ziel als Landesrat ist es, diesen genialen Wertstoff vermehrt in den öffentlichen Raum, im Wohnbau und im Rahmen neuer Technologien einzusetzen. Denn wir müssen weiterhin innovativ bleiben, um das enorme Potential des steirischen Holzes zukünftig noch weiter ausschöpfen zu können“, resümiert Landesrat Johann Seitinger.