Luftbild

Firmensitz von Holler Tore in Leitring bei Leibnitz. Fotos: beigestellt

In naher Zukunft wird Ewald Holler übrigens einen weiteren Meilenstein in der Firmengeschichte setzen: „2020 wird unser neues Werk hier am Standort entstehen“, erzählt er nicht ohne Stolz.

In naher Zukunft wird Ewald Holler übrigens einen weiteren Meilenstein in der Firmengeschichte setzen: „2020 wird unser neues Werk hier am Standort entstehen“, erzählt er nicht ohne Stolz.

Steirer-Tore für die Welt

Donnerstag, 14. Februar 2019

Was haben die riesigen Einfahrtstore des Flughafens Frankfurt, vom Disneyland in Paris oder der US-Luftbasen Rammstein und Büchel gemeinsam? Sie alle kommen von Holler Tore aus Leitring bei Leibnitz – eine der drei von der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG für das „Unternehmen des Monats Februar“ nominierten Firmen.

Seit 1992 baut Ewald Holler Tore. Nicht irgendwelche. Riesige. Bis zu 100 Meter lang sind sie. Sie versperren Flughäfen, Firmengelände und Hochsicherheitsbereiche. Zu seinen Kunden gehören nicht nur Unternehmen, auch Streitkräfte aus aller Welt schenken ihm und seinem Team mit etwa 100 MitarbeiterInnen das Vertrauen. Das Familienunternehmen ist Österreichs größter Hersteller von gewerblichen Einfahrtstoren. „Etwa 4.000 davon verlassen jährlich das Betriebsgelände in die ganze Welt“, freut sich Geschäftsführer und Eigentümer Ewald Holler über eine fast 90-prozentige Exportquote. Das Erfolgsgeheimnis der Holler-Tore liegt in ihrer Qualität und Vielseitigkeit.

Damit der Erfolg weiter anhält, müssen Holler-Tore dem Mitbewerb immer einen Schritt voraus sein. „Wir setzen permanent auf neue Innovationen, wie zum Beispiel faltbare Tore aus Aluminium, die sich viel schneller öffnen und schließen lassen oder spezielle Strahlenschutztore mit einem Gewicht von 46 Tonnen.“

Laufend wird mit Hochdruck an den neuesten Innovationen gearbeitet, unterstützt auch durch die SFG. „Durch solche (Anm. stillen) Beteiligungen stärken wir KMU durch frisches Kapital für deren Innovationsprojekte, speziell auch in der Digitalisierung“, erklärt Alexander Schwarz, Leiter des INVEST-Teams der SFG. „So sorgen wir dafür, dass diese Unternehmen auch in Zukunft das Rückgrat unserer Wirtschaft bleiben.“ In naher Zukunft wird Ewald Holler übrigens einen weiteren Meilenstein in der Firmengeschichte setzen: „2020 wird unser neues Werk hier am Standort entstehen“, erzählt er nicht ohne Stolz. „Ein Bürogebäude und eine Produktionshalle mit 223 Metern Länge. Dafür werden wir dann etwa 30 bis 40 neue Mitarbeiter brauchen.“

Weitere Infos zum Finanzierungsprogramm Stille Beteiligung der SFG: https://www.sfg.at/cms/9/