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„Die erfolgreiche Übergabe bestehender Unternehmen ist eine wesentliche Voraussetzung zur Stärkung der steirischen Regionen. Sie sichert Arbeitsplätze, sorgt dafür, dass wertvolle Aufbauarbeit erhalten bleibt und auf die Erfahrung von bewährten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zurückgegriffen werden kann. Mit dem neuen Förderungsprogramm wollen wir hier einen entsprechenden Beitrag leisten“, so Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl. Fotos: Klipp

Gefördert werden Beratungen in den Bereichen Personal, Investitions- und Finanzplanung, Strategieentwicklung sowie Innovation. Die Projektkosten müssen mindestens 2.000 Euro betragen, das maximal anrechenbare Volumen beträgt 5.000 Euro. Es werden 50 Prozent der Kosten (maximal 2.500 Euro pro Projekt) gefördert. Die Förderungswerberin/der Förderungswerber kann die Beraterin oder den Berater frei wählen, die Beratungsleisten müssen aber von dafür qualifizierten Unternehmen erbracht werden (z.B. Steuerberater, Rechtsanwälte oder Unternehmensberater mit Gewerbeberechtigung Unternehmensberatung). Neben der Beratungsförderung können Jungunternehmerinnen und -unternehmer nach der Betriebsübernahme auch Investitions- und Qualifizierungsförderungen der SFG in Anspruch nehmen.

Gefördert werden Beratungen in den Bereichen Personal, Investitions- und Finanzplanung, Strategieentwicklung sowie Innovation. Die Projektkosten müssen mindestens 2.000 Euro betragen, das maximal anrechenbare Volumen beträgt 5.000 Euro. Es werden 50 Prozent der Kosten (maximal 2.500 Euro pro Projekt) gefördert. Die Förderungswerberin/der Förderungswerber kann die Beraterin oder den Berater frei wählen, die Beratungsleisten müssen aber von dafür qualifizierten Unternehmen erbracht werden (z.B. Steuerberater, Rechtsanwälte oder Unternehmensberater mit Gewerbeberechtigung Unternehmensberatung). Neben der Beratungsförderung können Jungunternehmerinnen und -unternehmer nach der Betriebsübernahme auch Investitions- und Qualifizierungsförderungen der SFG in Anspruch nehmen.

Bestehende Betriebe erhalten

Dienstag, 26. März 2019

Voraussetzung zur Stärkung der steirischen Regionen

Der Erhalt bestehender Betriebe ist eine wesentliche Voraussetzung für die weitere positive Entwicklung der Wirtschaft in den Regionen. Um potenzielle Betriebsnachfolgerinnen und -nachfolger bestmöglich auf die Übernahme vorzubereiten, hat Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl das neue Förderungsprogramm „Weiter!Führen“ initiiert, das ab sofort in Anspruch genommen werden kann. Gefördert werden 50 Prozent der Kosten für Beratungen im Zuge der Betriebsübernahme. Insgesamt stehen dafür heuer 350.000 Euro zur Verfügung.

Bis 2027 stehen laut KMU Forschung Austria über 5.000 Betriebe in der Steiermark zur Übergabe an, die mehr als 50.000 Arbeitsplätze sichern. Barbara Eibinger-Miedl: „Die Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer sind bei der Betriebsübernahme einerseits persönlich gefordert, aber andererseits auch mit komplexen rechtlichen, betriebswirtschaftlichen oder steuerlichen Fragestellungen konfrontiert. Dabei wollen wir sie mit dem neuen Förderungsprogramm unterstützen.“

Der Landesvorsitzende der Jungen Wirtschaft Steiermark, Christoph Kovacic, übernahm selbst vor zehn Jahren einen Betrieb für die Erzeugung von Elektromagneten in Eibiswald und baute diesen von 20 auf rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus. „Einen Betrieb zu übernehmen heißt für mich einerseits Arbeitsplätze und Know-how in der Steiermark zu erhalten und andererseits Innovation in bestehende Unternehmen zu bringen. Es wird für bestehende Betriebe immer schwieriger, einen Nachfolger zu finden. Deshalb ist es eine Hauptforderung der Jungen Wirtschaft Steiermark, diesen Nachfolgeprozess, gerade in den Regionen, bestmöglich zu unterstützen. Die neue Förderung des Landes ist ein großer Meilenstein bei diesem Thema.“

Das SFG-Förderungsprogramm „Weiter!Führen“ richtet sich an Personen, die ein bestehendes Unternehmen mit mindestens zwei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (VZÄ) übernehmen wollen. Der zu übernehmende Betrieb muss zu den kleinsten, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zählen.

Nähere Informationen: https://www.sfg.at/weiterfuehren