Foto zum neuen Stromtarif Steirer Agrarklein

Die Entwicklung des „steirerAGRAR“ erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Steiermark. „Unsere steirischen Bauernhöfe können mit dem neuen Stromtarif der Energie Steiermark die Energiekosten senken und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Denn der angebotene Strom kommt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen der Steiermark“, unterstreicht Landwirtschaftskammer Präsident Franz Titschenbacher. Energie-Steiermark-Vorstand Christian Purrer (Mitte) freut sich über die Kooperation der Energie Steiermark mit Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Titschenbacher (re.) und Kammerdirektor Werner Brugner. Foto: beigestellt

Eigener Stromtarif für Landwirte

Montag, 11. März 2019

Mit dem „steirerAGRAR“ startet die Energie Steiermark jetzt eine österreichweite Premiere: Erstmals gibt es einen speziellen Stromtarif mit Preisvorteilen für Land- und Forstwirte. Ab sofort können im weiß-grünen Bundesland rund 36.500 landwirtschaftliche Betriebe vom neuen Angebot profitieren. Der Sonder-Tarif ist auch für Landwirte in ganz Österreich buchbar.

„Wir sehen Landwirte als wesentliche Partner in unserer Nachhaltigkeits-Strategie, daher wollen wir sie besonders unterstützen“, so Vorstandssprecher Christian Purrer. „Im Agrarbereich gibt es im Unterschied zu Haushalten und Unternehmen andere Anforderungen an die Energieversorgung und auch andere Lastprofile. Mit diesem neuen Tarif nehmen wir darauf Rücksicht“.

Das Produkt „steirerAGRAR“ wird auf die Bedürfnisse von Milch-, Obst-, Weinbau- oder Mastbetrieben individuell adaptiert. „Unterm Strich erwartet Landwirte in jeder Betriebsgröße eine wesentliche Vergünstigung, diese beträgt bis zu 20 Prozent.“

„Es geht uns aber nicht nur um den Tarif selbst, wir wollen Landwirte auch mit anderen Energielösungen in Sachen Effizienz und Sicherheit stark unterstützen“, so Vorstandsdirektor Martin Graf, „dabei geht es vor allem um Fragen der Energie-Speicherung (zum Beispiel zur Kühlung in der Milchwirtschaft), den Einsatz von Photovoltaik (zum Beispiel auf Stall-Dächern) und die Notstromversorgung nach Unwetter-Schäden“.