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v.l.: Daniel Krautzer (Steirische Wirtschaftsförderung), Karlheinz Rink (IV-Steiermark), Michael Liebminger (Steirische Wirtschaftsförderung) und Martin Wilkening (Institut für Chemische Technologie von Materialien). Foto: Harry Schiffer / SFG

Enabling Space: Batterien und Solarzellen – Elektrische Energie für die Zukunft

Mittwoch, 06. März 2019

Organisiert von der Steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft SFG und der Industriellenvereinigung Steiermark konnten sich im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Enabling Space“ über 75 Teilnehmer einen Überblick über aktuelle Forschungsthemen zu den Bereichen Batterien und Solarzellen verschaffen. Gastgeber war das Institut für Chemische Technologie von Materialien (ICTM) – eines der größten und ältesten materialwissenschaftlichen Institute der TU Graz (TUG). Das ICTM verknüpft moderne Festkörperchemie mit innovativer Polymerchemie und setzt Forschungsakzente in den Bereichen Energiespeicherung und -konversion.

Mobile und stationäre Energiespeicher, die elektrische Energie aus Windkraftwerken, Solaranlagen oder Wasserkraftwerken speichern, werden für uns in Zukunft unverzichtbar sein, um sparsamer mit fossilen Brennstoffen umgehen zu können. Batterien, die Lithiumionen als Ladungsträger verwenden, sind derzeit die Speicher mit der größten Flexibilität und höchsten Energiedichte, die in Bereichen der Kommunikation, des Verkehrs, der Sensorik und der Medizin eingesetzt werden. In puncto Sicherheit bieten Festkörperbatterien mit einem keramischen Elektrolyten Vorteile; sie widerstehen höheren Temperaturen und sind weniger anfällig für sogenannte thermal runaways.

In mehreren Laboren des ICTM konnten die Besucher der Veranstaltung sehen, mit welchen Messmethoden Materialien für Batterien und Solarzellen untersucht werden. Das ICTM bietet eine sehr breite Palette an Verfahren an, mit denen die chemischen, strukturellen und physikalisch-chemischen Eigenschaften solcher Materialien von Grund auf unter die Lupe genommen werden. Insbesondere dienen Lithium-Kernresonanzmessungen dazu, atomare Strukturänderungen der Batteriematerialien während des Ladens und Entladens sichtbar zu machen.