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Fotos: beigestellt

Schon am Samstagvormittag ging es mit dem hochkarätig besetzten Wirtschaftsgespräch zum Thema „Volkskultur – ein Wirtschaftsfaktor?“ im Markt-Terrassen-Café los. Dr. Monika Primas, Geschäftsführerin der Volkskultur Steiermark GmbH, Dr. Karl-Heinz Dernoscheg, Direktor der WK-Steiermark, Gernot Rath, Leiter der Kulturabteilung des ORF Steiermark, Werner Fischer, Organisator des Altausseer Bierzelts und Gastgeber Philipp Gady diskutierten über die identitätsstiftende Bedeutung ländlicher Kultur und deren wirtschaftliche Aspekte.

Schon am Samstagvormittag ging es mit dem hochkarätig besetzten Wirtschaftsgespräch zum Thema „Volkskultur – ein Wirtschaftsfaktor?“ im Markt-Terrassen-Café los. Dr. Monika Primas, Geschäftsführerin der Volkskultur Steiermark GmbH, Dr. Karl-Heinz Dernoscheg, Direktor der WK-Steiermark, Gernot Rath, Leiter der Kulturabteilung des ORF Steiermark, Werner Fischer, Organisator des Altausseer Bierzelts und Gastgeber Philipp Gady diskutierten über die identitätsstiftende Bedeutung ländlicher Kultur und deren wirtschaftliche Aspekte.

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Volkskultur für steirische Identität und Wirtschaft unverzichtbar

Mittwoch, 13. März 2019

Unisono legten die Teilnehmer beim 6. Wirtschaftsgespräch zum Auftakt des Steirischen Volksfestes in Lebring ein Bekenntnis zu Tradition und Brauchtum ab. Seit mehr als 50 Jahren treffen sich Anfang März Landwirtschaftsinteressierte, Technikfans und Freunde des steirischen Lebensgefühls zum geselligen Beisammensein am legendären Markt. Letztes Wochenende war es zum 106. Mal wieder so weit. Technische Innovationen wie der neue 3er BMW, das BMW 8er Cabrio, der BMW Z4 und der BMW X7 feierten Österreich-Premiere. Alles aus der Welt der Landmaschinen gab es am neuen Landmaschinenhof zu bestaunen. Zwei große Festzelte, Volkstanzvorführungen, zünftige Musik und ein großer Vergnügungspark sorgten für beste Stimmung unter den 25.000 Besuchern.

Ohne Volkskultur keine Wirtschaft in der Steiermark, waren sich die Gesprächsteilnehmer des Wirtschaftsgespräches einig. Und wie sieht die Zukunft aus? „Wenn wir die Werte entsprechend an die Jugend weitergeben, ist kein Ende des Brauchtumbooms absehbar“, meinte Werner Fischer. Philipp Gady freute sich persönlich schon auf den 200. Gady Markt. Beim anschließenden Marktrundgang konnten sich die Teilnehmer über die vielen Ausprägungen gelebter Volkskultur vor Ort überzeugen. Volkstanzgruppen präsentierten traditionelle Tänze, die Schuhplattler der Fachschule Hatzendorf ließen es so richtig krachen und die Landjugend Leibnitz und Graz-Umgebung zeigten beim Bezirksforstentscheid ihr Können mit der Motorsäge. Ein buntes Treiben für die ganze Familie.

Das erste Eis und mit Freunden plaudern

Einmal mehr bewegte der 106. Gady Markt Land und Leute. „Ich komme seit 30 Jahren auf den Gady Markt. Da treffe ich immer viele Bekannte. Er ist fixer Bestandteil meines Jahresablaufs und beim Frühlingsmarkt ist es mein Ritual, das erste Eis des Jahres zu genießen“, erklärte ein langjähriger Besucher und traf damit den Kern der Veranstaltung. Neben der Information über die neuesten technischen Innovationen sind es vor allem das gesellige Beisammensein und der gegenseitige Austausch, die die Faszination des Steirischen Volksfestes ausmachen. So sieht es auch der Gastgeber Philipp Gady: „Der Markt begleitet mich seit frühester Kindheit und war immer ein aufregendes Erlebnis für mich. Er bietet die Möglichkeit zu vielen guten Gesprächen und zu Beziehungsmanagement in allen Lebensbereichen“, formuliert Philipp Gady. Es ist sicherlich auch diese Mischung aus Menschen unterschiedlichster Herkunft und jeden Alters, die sich beim Steirischen Volksfest einfindet und gemeinsam eine schöne Zeit erlebt, die zum Mythos Gady Markt beiträgt.