Auftakt für Europa_1

Georg Strasser, Hermann Schützenhöfer, Simone Schmiedtbauer, Elisabeth Köstinger und Johann Seitinger. Foto: Paul Gruber

Simone Schmiedtbauer. Foto: STVP/Fischer

Simone Schmiedtbauer. Foto: STVP/Fischer

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„Da darf man nicht Nein sagen“

Samstag, 27. April 2019

Steirische VP mobilisiert Anhänger für’s Finale der EU-Wahl

Ein „Heimspiel“ vor mehr als 700 Anhängern – das war der Wahlkampfauftakt für Simone Schmiedtbauer. Die Spitzenkandidatin der Steirischen Volkspartei hatte sich nicht umsonst die Kirschenhalle in Hitzendorf für ihren Start in den Wahlkampf für die Europawahl am 26. Mai ausgesucht. „Hier in meiner Heimatgemeinde hat politisch für mich alles begonnen.“ 2009 kam die Landwirtin, die in der 7.000 Einwohner großen Gemeinde in Graz-Umgebung mit ihrer Familie einen 7,5 Hektar großen Betrieb führt, als Quereinsteigerin in die Politik. Fünf Jahre später wurde sie zur Bürgermeisterin gewählt, nun steht sie vor einem noch größeren Schritt: Sie will für Österreich, für die Steiermark und für den Bauernbund ins EU-Parlament einziehen. „Als ich vom Bauernbundpräsidenten Georg Strasser und von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer gefragt wurde, ob ich als Kandidatin für die EU-Wahl zur Verfügung stehe, war mir sofort klar: Da darf man nicht Nein sagen!“

Beim Wahlkampfauftakt gab sich die 44-jährige Mutter zweier Töchter kampfesfreudig. Sie hat seit Anfang Februar bereits mehr als 18.000 Kilometer durch ganz Österreich zurückgelegt, dabei unzählige Termine absolviert, Tausende Menschen getroffen und die kniffligsten Fragen von Journalisten beantwortet hat. „Ich bin richtig positiv aufgeladen und vollends bereit, gemeinsam mit euch in die nächsten Wochen zu starten. Nützen wir unseren Schwung und unsere Motivation, um die Bevölkerung und alle Bäuerinnen und Bauern von unserem Programm zu überzeugen. Denn was Europa heute dringend braucht, ist eine Kraft der politischen Mitte, eine starke Volkspartei und eine starke Stimme für die Regionen und für die Landwirte. Überlassen wir nicht den Populisten das Feld!“

Den Organisatoren war es gelungen, für viel positive Kraft im Saal in der Kirschenhalle zu sorgen. Die vier übrigen steirischen Kandidaten für die EU-Wahl, Anita Höller, Beatrice Saurer, Corinna Scharzenberger und Patrick Dorner, sicherten ihrer Spitzenkandidatin vollste Unterstützung zu. Beim „Simone-Song“ von Lorenz Brunner, der als Hitzendorfer ein ganz besonderer Schmiedtbauer-Fan ist und mit Raphael Kogler das Lied performte, sangen die Anwesenden natürlich mit. Bundeskanzler Sebastian Kurz meldete sich per Videobotschaft aus China zu Wort („Sie hat mich von Anfang an mit ihrer Begeisterung und Leidenschaft überzeugt“), genauso wie Frau Alt-Landeshauptmann Waltraud Klasnic, die dem Personenkomitee vorsteht und in Schmiedtbauer eine ideale Kandidatin sieht. Das sprach auch Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer in seiner Rede an: „Wir müssen erkennen, dass wir eine Welt erleben, in der es einige Krisenherde gibt. Das hat unter anderem mit Staatsmännern zu tun, die Mauern bauen oder Handelskriege führen wollen. In dieser Zeit braucht es eine verantwortungsvolle Politik des Miteinanders, eine Politik, die das Wohl des Landes und der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Wir als Volkspartei sind Garanten für so eine Politik. In dieser Zeit braucht es auch Menschen, die sich einbringen, die für ihre Ideen, Werte und Visionen brennen – so jemanden wie Simone Schmiedtbauer! Sie weiß ganz genau, wo der Schuh drückt.“