Im Kunsthaus Graz wurde das Personenkomitee der steirischen EU-Spitzenkandidatin Bettina Vollath vorgestellt.

Im Kunsthaus Graz wurde das Personenkomitee der steirischen EU-Spitzenkandidatin Bettina Vollath vorgestellt.

Fotos: SPÖ Steiermark, Neves

Fotos: SPÖ Steiermark, Neves

Bettina Vollath mit AK-Präsident Josef Pesserl

Bettina Vollath mit AK-Präsident Josef Pesserl

Bettina Vollath, Michael Ehmann

Bettina Vollath, Michael Ehmann

Claus Albertani, Niki Kowall und Erika Pluhar (v.l.).

Claus Albertani, Niki Kowall und Erika Pluhar (v.l.).

EU-Spitzenkandidatin Bettina Vollath (SPÖ): „Müssen Europa sozialer und gerechter machen“

Mittwoch, 24. April 2019

Die steirische EU-Spitzenkandidatin Bettina Vollath plädierte bei der Vorstellung ihres Personenkomitees erneut für einen Richtungswechsel innerhalb der EU. Dem Rechtsextremismus muss entschieden die Stirn geboten werden. Bettina Vollath: „Wir müssen die EU zu einem Leuchtfeuer für Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität machen.“

„Jemanden persönlich, im eigenen Namen, zu unterstützen ist nicht selbstverständlich. Dafür danke ich von Herzen“, sagte Vollath zu Beginn ihrer Rede im Kunsthaus bei der Vorstellung ihres Personenkomitees. Darin befinden sich zahlreiche namhafte Unterstützerinnen und Unterstützer.

Für Vollath gilt es am 26. Mai ein Zurückfallen in die gescheiterten Mechanismen des Nationalismus zu verhindern: „Die rechtsextreme, menschenfeindliche Ideologie der Identitären wird von Parteien wie der FPÖ und ihren Bündnispartnern, wie der AFD in die Parlamente Europas getragen. Das ist nicht meine Vision von Europa und dieses Abrutschen in den rechtsextremen Abgrund müssen wir unbedingt verhindern“, sagt Bettina Vollath. „Nur wenn wir Europa sozialer und gerechter machen, sichern wir es langfristig gegen die Angriffe der Rechten ab“, so Vollath.

Die steirische Spitzenkandidatin zeigt Verständnis für jene, die der Europäischen Union kritisch gegenüberstehen: „Die EU ist als Friedensprojekt immer noch vorbildlich, dennoch läuft politisch einiges verkehrt. Egal ob es das Thema Steuergerechtigkeit, die Stärkung der ArbeitnehmerInnenrechte in Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung, die Gemeinsame Agrarpolitik oder der mangelhafte Kampf gegen die Klimakrise ist. Es braucht dringend einen Kurswechsel in Brüssel“, sagt Bettina Vollath. „Die Schieflage bei diesen Themen macht mich wütend und widerspricht zutiefst meinem Menschen- und Weltbild. Deshalb müssen wir alles dafür tun, dass endlich wieder Politik für die Bedürfnisse der Vielen gemacht wird, statt für die Profitinteressen einiger Weniger“, sagt Vollath und appelliert: „Lasst und gemeinsam dafür einstehen, dass die Europäische Union zu dem wird, was sie sein könnte, einem Leuchtfeuer für Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität.“

Nach der Rede von Bettina Vollath und Grußworten von Robert Zinkanell, dem Koordinator des Personenkomitees, gab es eine spannende Diskussion mit Erika Pluhar und Niki Kowall, zum Thema „Europa am Scheideweg?!“. Ausklang fand der Abend für die rund 170 Gäste bei einem Buffet von Jugend am Werk.

Alle Unterstützerinnen und Unterstützer des Personenkomitees von Bettina Vollath finden Sie auf der Homepage www.bettina-vollath.at