green.LAB Eroeffnung_Box_Stadtbaudirektion Graz

Gefertigt wurde das modulare Gebäude von Kulmer Holzbau. Foto: Stadt Graz / Stadtbaudirektion

Architekt Stefan Nussmüller, Thomas Wiedner (Innovationschef Energie Steiermark), StadtLABOR-Graz-Geschäftsführerin Barbara Hammerl, Stadtrat Günter Riegler, DI Vera Enzi (GrünStattGrau), Stadtbaudirektor Bertram Werle, Andreas Tekautz (TU Graz) und GBG-Geschäftsführer Günter Hirner (v.l.). Foto: Stadt Graz / Stadtbaudirektion

Architekt Stefan Nussmüller, Thomas Wiedner (Innovationschef Energie Steiermark), StadtLABOR-Graz-Geschäftsführerin Barbara Hammerl, Stadtrat Günter Riegler, DI Vera Enzi (GrünStattGrau), Stadtbaudirektor Bertram Werle, Andreas Tekautz (TU Graz) und GBG-Geschäftsführer Günter Hirner (v.l.). Foto: Stadt Graz / Stadtbaudirektion

In einem transportfähigen und modularen Gebäude in Holzbauweise demonstriert das green.LAB Graz, wie Bauwerksbegrünungen in die Architektur integriert werden können. In Kombination mit Regenwassermanagement und effizienter Energieversorgung entstehen so intelligente Gebäude mit angenehmem Innenraumklima und positiver Wirkung auf das städtische Kleinklima. Somit ist das green.LAB eine Art grüne Oase für die Menschen, ein öffentlich zugänglicher Lernort sowie ein interaktives Experimentierfeld und eine zentrale Informationsdrehscheibe zum Thema urbanes Grün.

In einem transportfähigen und modularen Gebäude in Holzbauweise demonstriert das green.LAB Graz, wie Bauwerksbegrünungen in die Architektur integriert werden können. In Kombination mit Regenwassermanagement und effizienter Energieversorgung entstehen so intelligente Gebäude mit angenehmem Innenraumklima und positiver Wirkung auf das städtische Kleinklima. Somit ist das green.LAB eine Art grüne Oase für die Menschen, ein öffentlich zugänglicher Lernort sowie ein interaktives Experimentierfeld und eine zentrale Informationsdrehscheibe zum Thema urbanes Grün.

Das Öklo - eine moderne Komposttoilette. Anstelle von Wasser oder Chemie wird ein Streu aus Sägespänen eingesetzt, welches Ammoniak bindet und unangenehme Gerüche verhindert. Flüssige und feste Bestandteile werden durch ein Sieb getrennt. Am Ende kehren Mist und Sägespäne, von Mikroorganismen zu Humus zersetzt als Dünger zurück in die Natur.

Das Öklo - eine moderne Komposttoilette. Anstelle von Wasser oder Chemie wird ein Streu aus Sägespänen eingesetzt, welches Ammoniak bindet und unangenehme Gerüche verhindert. Flüssige und feste Bestandteile werden durch ein Sieb getrennt. Am Ende kehren Mist und Sägespäne, von Mikroorganismen zu Humus zersetzt als Dünger zurück in die Natur.

20190403

Grüne Oase zum Lernen und Mitmachen

Samstag, 06. April 2019

„green.LAB Graz“ nennt sich das neue grüne Labor in der Smart City, unmittelbar gegenüber dem Science Tower in der Waagner-Biro-Straße gelegen. „Wir forschen hier in diesem innovativen modularen Holzbau zum Thema urbanes Grün“, erläutert StadtLABOR-Graz-Geschäftsführerin Barbara Hammerl bei der Eröffnung. Man wolle die Menschen, vor allem auch Bauträger und Hausverwaltungen, für das Thema urbane Begrünung sensibilisieren.

Bis 2021 gewinnt man im green.LAB Erkenntisse über grüne Infrastruktur, die dann in Maßnahmen zur Klimawandelanpassung münden und dabei helfen, unsere Städte langfristig als positive Lebensräume zu erhalten. Im transportablen und modularen Gebäude in Holzbauweise demonstriert das green.LAB Graz, wie Bauwerksbegrünungen in Architektur integriert werden können. In Kombination mit Regenwassermanagement und effizienter Energieversorgung entstehen so intelligente Gebäude mit angenehmem Innenraumklima und positiver Wirkung auf das städtische Kleinklima.

Das green.LAB Graz ist somit eine grüne Oase für die Menschen und öffentlich zugänglicher Lern-, Produktions- und Ausstellungsraum zum Thema urbanes Grün. Darüber hinaus ist das green.LAB Motor und Initiator vielfältiger intelligenter Zwischen- und Übergangsnutzungen auf weiteren Brachflächen im Stadtteil und fördert dessen Entwicklung durch passgenaue Angebote. Und auch das Stadtteilmanagement wird seinen Standort im neuen green.LAB haben.

„Und schauen Sie sich auch das Klo an“, lädt Barbara Hammerl die Eröffnungsgäste ein. Handelt es sich dabei doch um ein so genanntes Öklo – eine moderne Komposttoilette. Anstelle von Wasser oder Chemie wird ein Streu aus Sägespänen eingesetzt, welches Ammoniak bindet und unangenehme Gerüche verhindert. Flüssige und feste Bestandteile werden durch ein Sieb getrennt. Am Ende kehren Mist und Sägespäne, von Mikroorganismen zu Humus zersetzt als Dünger zurück in die Natur.

Als „wichtiges Projekt im Bestreben, auch durch viele Einzelmaßnahmen wie Dach- und Fassadenbegrünungen den Klimawandel abzumildern“ bezeichnete Stadtrat Günter Riegler das green.LAB. Das passe perfekt ins Konzept der Smart City, die sich Klimaschutz und Baukultur auf die Fahnen geheftet habe. Stadtbaudirektor Bertram Werle betont den Wert des Konzepts, Flächen während der jahrelangen Entwicklung der Smart City zwischenzeitlich für andere Experimente zu nutzen: „Das green.LAB ist ein temporäres Projekt – bis 2021 – mit dauerhafter Ausstrahlung über die Grazer Stadtgrenzen hinaus!“ GBG-Geschäftsführer Günter Hirner hebt hervor, dass Politik, Verwaltung und private Partner an einem Strang ziehen, um das Projekt zu verwirklichen. Gemeinsam mit den Nachbarn sei ein Konzept entwickelt worden, „dessen Nachhaltigkeit bis hin zum Klo reicht“.

Thomas Wiedner vom Innovationsmanagement der Energie Steiermark sieht in der innovativen Box ein modernes Bauwerk, das sich jederzeit nach Bedarf versetzen, vergrößern oder verkleinern lasse und „als Tüpfelchen auf dem i auch noch eine Begrünung aufweist“. Hier werde man austesten und entwickeln, was das Leben in Zukunft verbessern werde.