Prämierung Osterbrot

Ideenreiche Backkunst: Franziska Hiebaum begeisterte die Jury mit ihrer „Bruthenne“ aus Teig. Fotos: LK-Danner

Verkostungschefin Eva Lipp mit den strahlenden Landessiegerinnen. Doppellandessiegerin Astrid Pammer, Landessiegerin Rosa Klösch und Landessiegerin Romana Paschek. Landesbäuerin Auguste Maier (l) und Kammerdirektor Werner Brugner (r.) gratulieren.

Verkostungschefin Eva Lipp mit den strahlenden Landessiegerinnen. Doppellandessiegerin Astrid Pammer, Landessiegerin Rosa Klösch und Landessiegerin Romana Paschek. Landesbäuerin Auguste Maier (l) und Kammerdirektor Werner Brugner (r.) gratulieren.

Weinbäuerin Romana Paschek aus Eichberg Trautenburg macht das beste Buschenschankgebäck des Landes. Kammerdirektor Werner Brugner (r.) und Auguste Maier (mitte) gratulieren.

Weinbäuerin Romana Paschek aus Eichberg Trautenburg macht das beste Buschenschankgebäck des Landes. Kammerdirektor Werner Brugner (r.) und Auguste Maier (mitte) gratulieren.

Doppellandessiegerin Astrid Pammer mit Landesbäuerin Auguste Maier.

Doppellandessiegerin Astrid Pammer mit Landesbäuerin Auguste Maier.

Osterbrot-Landessiegerin Rosa Klösch mit Landesbäuerin Auguste Maier (r.)

Osterbrot-Landessiegerin Rosa Klösch mit Landesbäuerin Auguste Maier (r.)

Handgemachte Osterbrote ausgezeichnet

Freitag, 05. April 2019

Mürb, saftig und frisch

Die steiermarkweit besten Osterbrote und Buschenschank-Gebäcke wurden heute von Landwirtschaftskammerdirektor Werner Brugner und Landesbäuerin Auguste Maier mit Auszeichnungsschleifen und Urkunden prämiert. Die Sehnsucht nach geschmacklicher Vielfalt, Ursprünglichkeit und regionalen Zutaten zeigt sich auch beim Osterbrot, das bei der traditionellen Osterjause nicht fehlen darf.

„Die Kreationen der steirischen Bäuerinnen sind so etwas wie der Gegentrend zum industriellen Einheitsgeschmack“, wartete Verkostungschefin Eva Lipp mit einem anschaulichen Beispiel auf. Sie zeigte ein vor einem Jahr gekauftes Osterbrot in Nylon verpackt. Dieses könne man noch immer drücken und es sei nicht kaputt – aber in keiner Weise vergleichbar mit den verkosteten Produkten der steirischen Bäuerinnen. Logischerweise würden die frisch zubereiteten Osterbrote nicht diese Haltbarkeit haben (Anm. der Red.).

Nur regionale Zutaten

Für die Teilnahme am Landeswettbewerb sind die entscheidenden Kriterien die 100-prozentige heimische Herkunft der wertgebenden Zutaten, insbesondere von Frischeiern, Butter und Milch. Mehl muss von regionalen Mühlen stammen. „Die regionalen Zutaten gepaart mit der erstklassigen Handwerkskunst der bäuerlichen Osterbrot-Bäckerinnen sind ausschlaggebend für die außergewöhnliche Qualität der Osterbrote, Osterpinzen und Buschenschank-Gebäcke vom Bauernhof“, unterstreicht Landesbäuerin Auguste Maier.

Einen zweifachen Landessieg hat Astrid Pammer aus Fehring in den Kategorien „Osterpinze“ und „Kreative Osterbrote“ erzielt. Das beste Osterbrot des Landes stellt Rosa Klösch aus St. Nikolai im Sausal her und Romana Paschek aus Arnfels erzielte in der Kategorie „Buschenschank-Gebäck“ einen Landessieg. Insgesamt stellten sich 31 steirische Bäuerinnen mit 87 Einreichungen diesem steiermarkweiten Qualitätswettbewerb.

„Die Nachfrage nach handgemachten Osterbroten und Buschenschank-Gebäcken steigt von Jahr zu Jahr. Ein starker Gegentrend zu industriell hergestellten Osterbroten ist spürbar“, sagt die Landesbäuerin. „Das runde – je nach Region leicht süßliche oder ungesüßte Osterbrot – ist eine typisch steirische Spezialität mit einem besonderen Geschmack. Es ist mürb, saftig und frisch“, hebt Verkostungschefin Eva Lipp hervor.

Strenger Test der eingereichten Produkte

„Nach 80 Kriterien testete die Fachjury die eingereichten Proben. Geprüft werden insbesondere Aussehen und Gestaltung, Oberfläche und Kruste, Lockerung und Kaubarkeit sowie Geruch und Geschmack“, so Verkostungsleiterin Eva Lipp. Bei den kreativen Gebäcken werden auch Kreativität und Idee bewertet. „Die Qualität der Gebäcke wird auf hohem Niveau noch immer besser. Diese Qualitätssteigerung ist generell sichtbar und am Gaumen spürbar.“