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Die erfolgreichen Sorten- und Landessieger der Mostprämierung 2019: v.l.n.r. Verkostungschef Georg Thünauer, David Kargl (Sortensieger, Gaal), Michael Pöltl (Landessieger, Fehring), Günther Brunner (Sortensieger, Ilz), Martin Mausser (Hattrick, Hitzendorf), Cornelia Jansel (Doppel-Sortensieger, Riegersburg), Christof Krispel (Landessieger, Kögerlhof), Manfred Fauster (Sortensieger, Graz), Vizepräsidentin Maria Pein, Marianne Mausser (Hattrick) und Obstbauchef Wolfgang Mazelle. Fotos: / ©LK-Danner

40 ausgezeichnete Betriebe dürfen ab sofort auf ihren Flaschen eine der vier runden Plaketten „Ausgezeichnet bei der Landesbewertung 2019“, „Gold bei der Landesbewertung 2019“, „Sortensieger 2019“ oder die Plakette „Landessieger 2019“ führen. Die Betriebe erhalten die Hoftafel „Ausgezeichneter steirischer Obstverarbeitungsbetrieb 2019“ in den Landesfarben und bei einer Bewertung in Gold eine Auszeichnungsmedaille. Betriebe, die einen Sortensieger erringen konnten, erhalten seit dem Jahr 2014 die Hoftafel in Gold. Landessieger werden nochmals durch eine kreisrunde Hoftafel „Landessieger 2019“ ausgezeichnet.

40 ausgezeichnete Betriebe dürfen ab sofort auf ihren Flaschen eine der vier runden Plaketten „Ausgezeichnet bei der Landesbewertung 2019“, „Gold bei der Landesbewertung 2019“, „Sortensieger 2019“ oder die Plakette „Landessieger 2019“ führen. Die Betriebe erhalten die Hoftafel „Ausgezeichneter steirischer Obstverarbeitungsbetrieb 2019“ in den Landesfarben und bei einer Bewertung in Gold eine Auszeichnungsmedaille. Betriebe, die einen Sortensieger erringen konnten, erhalten seit dem Jahr 2014 die Hoftafel in Gold. Landessieger werden nochmals durch eine kreisrunde Hoftafel „Landessieger 2019“ ausgezeichnet.

Hattrick für einen Großen der Mostszene: Martin Mausser gewann den Titel „Mostproduzent des Jahres 2019“ und holte auch noch zwei Landessiege für seinen trockenen Steirermost und seinen lieblichen Apfelmost von der alten Sorte Schafnase.

Hattrick für einen Großen der Mostszene: Martin Mausser gewann den Titel „Mostproduzent des Jahres 2019“ und holte auch noch zwei Landessiege für seinen trockenen Steirermost und seinen lieblichen Apfelmost von der alten Sorte Schafnase.

Im Rampenlicht: Die besten weiß-grünen Moste

Mittwoch, 03. April 2019

„Uns ist es immer ein Anliegen, prämierte Produkte vor den Vorhang zu holen“, leitet Landwirtschaftskammer-Steiermark-Vizepräsidentin Maria Pein die Landesprämierung der weiß-grünen Moste ein.

Der steirische Most hat sich ja zu einem Aushängeschild für die weiß-grüne Mark entwickelt. „In der Steiermark hat sich eine neue Mostlinie etabliert, die ähnlich hergestellt wird wie Wein“, so die Vizepräsidentin. „Die steirischen Moste sind trocken oder lieblich und werden aus alten Apfelsorten, meist von Streuobstbäumen oder neuen Apfelsorten von Spindelbäumen, hergestellt. Entscheidender Markstein dabei ist die kompromisslose Qualität, die die Produzenten eingeschlagen haben“, unterstreicht Maria Pein.

Einen historischen Dreifach-Triumpf hat der Hitzendorfer Martin Mausser bei der Landesprämierung Most eingefahren. Er gewann den Titel „Mostproduzent des Jahres 2019“ und holte auch noch zwei Landessiege für seinen trockenen Steirermost und seinen lieblichen Apfelmost von der alten Sorte Schafnase. „Dieser Hattrick ist ein wirklich außergewöhnlicher Erfolg“, gratuliert Maria Pein.

Mit einem Landessieg gekrönt wurde auch die meisterhafte Qualitätsarbeit des Markt Hartmannsdorfers Christof Krispel mit seinem lieblichen Braeburn Apfelmost und der Fehringer Michael Pöltl mit seinem Red Love Cider.

Insgesamt 164 Moste, Cider, Schaumweine und Innovationen von 44 Obstproduzenten gingen bei der Landesprämierung im Rennen. Daraus ermittelte die 17-köpfige Top-Expertenjury den Mostproduzenten des Jahres 2019 sowie die vier Landessieger nach den Kriterien Geruch/Sauberkeit, Frucht/Typizität, Geschmack/Sauberkeit und die Harmonie des Produktes. Der Top-Expertenjury gehörten Spezialisten der TU-Graz, der Bundeskellereiinspektion sowie Sommeliers und Experten aus der Weinbranche an.

„Heuer hatten wir fast 10 Prozent mehr Einreichungen und bereits 102 so genannte Qualitätsobstweinproben“, freut sich Verkostungschef Georg Thünauer. „Diese Qualitätsmoste, die auch als Obstweine bezeichnet werden dürfen, tragen wie Weine eine staatliche Prüfnummer. Um diese zu bekommen, sind sowohl eine sensorische als auch eine analytische Prüfung im Labor auf die entsprechenden Qualitätskriterien erforderlich.“ Seit vier Jahren sind die steirischen Produzenten diesbezüglich österreichweit wegweisend.