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v.l.: Martina Schröck (Verein I.A.), Christian Stadler (MORGENTAU), Alexander Posch (ESSENZZ im Stainzerhof) und Beatrix Altendorfer (Nachhaltig in Graz). Foto: Philipp Lihotzky

MORGENTAUGÄRTEN starten größtes karitatives Urban Farming Projekt in Graz

Mittwoch, 03. April 2019

Christian Stadler – zuhause in Oberösterreich und Österreichs größter Erzeuger, Verpacker und Vermarkter von Biogemüse (rund 5.000 Tonnen jährlich) – startete am letzten Wochenende ein karitatives Urban Farming Projekt in Graz. Zur Verfügung gestellt werden auf 300 Quadratmetern bis zu 15 Parzellen an den Grazer Standorten in Straßgang und Andritz. Die Patenschaft für diese Gärten übernimmt 3-Haubenkoch Alexander Posch (ESSENZZ im Stainzerhof, Stainz), der im Spätsommer ein Charitydinner inmitten der MORGENTAUGÄRTEN ausrichten wird.

Die MORGENTAUGÄRTEN sind für Christian Stadler ein Herzensprojekt. Er startete dieses 2015, um Städtern ohne Grundbesitz die Möglichkeit zum eigenen biologischen Gärtnern zu ermöglichen.

Das Konzept der MORGENTAUGÄRTEN ist einfach erklärt: Die Parzellen haben eine Mindestgröße von 20 Quadratmeter. Die Preise betragen jährlich 157 Euro für die Standard-Variante und 207 Euro für Premium-Variante. Samen, Pflanzen, Gießwasser und Gartengeräte werden zur Verfügung gestellt, der Aufwand für das Garteln selbst hält sich mit etwa einer halben Stunde pro Woche gering, der Erfolg mit einer Ernte von bis zu 100 Kilogramm Gemüse über die gesamte Saison ist dafür hoch. Um die 20 unterschiedlichen Gemüsesorten können angesetzt werden. „Wenn unsere Kunden ihr erstes eigenes Gemüse ernten, sind das Glücksmomente, die sie nie vergessen. Unser Konzept ist so angelegt, dass auch unerfahrene Gärtner eine volle Ernte einfahren können“, so Christian Stadler.