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Fotos: Heimo Ruschitz

Präsident des Gemeindebundes Steiermark LAbg. Bürgermeister Erwin Dirnberger, Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl  und der stellvertretende Leiter des Zentrums für E-Governance Prof. Thomas Lampoltshammer (v.l.)

Präsident des Gemeindebundes Steiermark LAbg. Bürgermeister Erwin Dirnberger, Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl und der stellvertretende Leiter des Zentrums für E-Governance Prof. Thomas Lampoltshammer (v.l.)

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Gemeindebund-Präsident Riedl stellt klar und deutlich fest, dass es im digitalen Bereich auch eine nachhaltige Infrastruktur braucht und fordert nachhaltige flächendeckende Glasfasernetze für alle Gemeinden in ganz Österreich.

Gemeindebund-Präsident Riedl stellt klar und deutlich fest, dass es im digitalen Bereich auch eine nachhaltige Infrastruktur braucht und fordert nachhaltige flächendeckende Glasfasernetze für alle Gemeinden in ganz Österreich.

Präsident des Gemeindebundes Steiermark LAbg. Bürgermeister Erwin Dirnberger (li) und Gemeindebund-Präsident Bürgermeister Alfred Riedl

Präsident des Gemeindebundes Steiermark LAbg. Bürgermeister Erwin Dirnberger (li) und Gemeindebund-Präsident Bürgermeister Alfred Riedl

2.000 Gemeindevertreter tagen in Graz

Donnerstag, 27. Juni 2019

Van der Bellen und Bierlein kommen

Graz und die Stadthalle beleben dieser Tage die rund 2.100 Delegierten zum 66. Österreichischen Gemeindetag. Morgen Freitag besuchen Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein aus diesem Grund Graz. Die Hauptthemen sind die Digitalisierung auf den einzelnen Verwaltungsebenen, die entsprechende Kommunikation sowie mehr Effizienz und Bürgernähe.

Aus einer Umfrage des Zentrums für E-Governance geht hervor, dass sich 77 Prozent der Bürger eine schnellere Bearbeitung ihrer Anliegen erwarten, 74 Prozent eine bessere Kommunikation und 71 Prozent damit ein besseres Image für die Gemeinde, wenn sie sich mit der Digitalisierung intensiv auseinander setzen.

„Gemeinden werden digitaler und innovativer“
Für den Österreichischen Gemeindebund zeigt die Studie, dass die Gemeindestuben immer digitaler werden und sich die Verantwortlichen immer öfter mit innovativen Zukunftstechnologien auseinandersetzen. „Unsere Gemeindeämter sind seit jeher Servicedrehscheiben und erste Anlaufstellen für die Bevölkerung“, betonen Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl und der Präsident des Gemeindebundes Steiermark LAbg. Bürgermeister Erwin Dirnberger. „Mit den digitalen Möglichkeiten haben wir die Interaktion mit den Bürgern verbessert und die Partizipation gestärkt, was viele erfolgreiche Beispiele aus den Gemeinden zeigen“, so die beiden Präsidenten, die auch auf die Plattform oesterreich.gv.at und die App „Digitales Amt“ verweisen, wo der Gemeindebund eng mit den Ministerien zusammenarbeitet.

„Österreichs Gemeinden sind innovationshungrig“
„Wir bewegen uns in die richtige Richtung und unsere Gemeinden sind wichtige Innovationsmotoren in den Regionen, wenn wir uns zahlreiche spannende Beispiele anschauen“, betont Dirnberger. So zeigen Projekte, wie der „Digitale Bauakt“, die „Digitale Katastermappe“, Bürgerbeteiligungsplattformen und der Einsatz von digitalen Sprachassistenten für das Bürgerservice, „dass Österreichs Gemeinden innovationshungrig und bereit sind, neue kreative Ideen zu fördern“, so Dirnberger.

„Digitalisierung fördert Nachhaltigkeit“
Der diesjährige Gemeindetag steht ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit und da bietet besonders die Digitalisierung viel Potenzial, das es in Zukunft zu nutzen gilt. Gemeindebund-Präsident Riedl stellt klar und deutlich fest, dass es im digitalen Bereich auch eine nachhaltige Infrastruktur braucht und fordert nachhaltige flächendeckende Glasfasernetze für alle Gemeinden in ganz Österreich. „Die digitalen Datenkabel sind die Autobahnen von morgen. Glasfaser ist Teil der kommunalen Daseinsvorsorge und erfordert einen nationalen Schulterschluss in Form eines Glasfaserfonds – also eine Finanzierungsgrundlage ähnlich dem Siedlungswasserwirtschaftsfond. Damit Österreich auf die nachhaltige digitale Überholspur kommt und auch die Bürger im ländlichen Raum alle Chancen haben“, so Riedl abschließend.