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IGM Roboter-Rahmenschweißanlage. Fotos: Heimo Ruschitz

Feierliche Inbetriebnahme (v.l.): Peter Schaar (Agentur), Martin Merstallinger (CEO IGM Robotersysteme AG), Bgm. Siegfried Nagl, LH-Stv. Michael Schickhofer, LH Hermann Schützenhöfer, LR Barbara Eibinger-Miedl, Stefan Erlach (Leitung Fahrwerke, Siemens Mobility GmbH Österreich), Christian Schomer (CFO Siemens Mobility GmbH Österreich) und Stadtrat Günter Riegler.

Feierliche Inbetriebnahme (v.l.): Peter Schaar (Agentur), Martin Merstallinger (CEO IGM Robotersysteme AG), Bgm. Siegfried Nagl, LH-Stv. Michael Schickhofer, LH Hermann Schützenhöfer, LR Barbara Eibinger-Miedl, Stefan Erlach (Leitung Fahrwerke, Siemens Mobility GmbH Österreich), Christian Schomer (CFO Siemens Mobility GmbH Österreich) und Stadtrat Günter Riegler.

Im Siemens Mobility Werk Graz arbeiten rund 1.100 Menschen, 60 Lehrlinge absolvieren dort ihre Ausbildung. Pro Jahr wird mit einem Einkaufsvolumen von rund 130 Mio. Euro eine bedeutende regionale Wertschöpfung initiiert, rund 2.500 Fahrwerke werden jährlich erzeugt. Mehr als 240 Engineering-Experten arbeiten im Bereich Forschung und Entwicklung, um Innovationen und Verbesserungen für die Kunden umzusetzen. Qualitativ hochwertige Fahrwerke prägen den Reisekomfort in modernen Zügen maßgeblich.

Im Siemens Mobility Werk Graz arbeiten rund 1.100 Menschen, 60 Lehrlinge absolvieren dort ihre Ausbildung. Pro Jahr wird mit einem Einkaufsvolumen von rund 130 Mio. Euro eine bedeutende regionale Wertschöpfung initiiert, rund 2.500 Fahrwerke werden jährlich erzeugt. Mehr als 240 Engineering-Experten arbeiten im Bereich Forschung und Entwicklung, um Innovationen und Verbesserungen für die Kunden umzusetzen. Qualitativ hochwertige Fahrwerke prägen den Reisekomfort in modernen Zügen maßgeblich.

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65 Tonnen schwer und 21 Meter lang

Mittwoch, 05. Juni 2019

Siemens Mobility setzt auf neuen digitalen Schweißroboter

Mit einer neuen digitalen Großanlage für automatisiertes Schweißen digitalisiert Siemens Mobility seine Fertigung. „Damit können wir Drehgestellrahmen für Schienenfahrzeuge mit einem Diagonalmaß von bis zu 6 Metern und einem Gewicht von 7 Tonnen automatisiert herstellen und qualitativ weitere bedeutende Fortschritte erzielen“, freut sich Stefan Erlach (Leitung Fahrwerke Siemens Mobility Österreich) als Hausherr bei der feierlichen Einweihung des neuen Schweißroboters in Graz.

Siemens Mobility investierte rund 1,5 Millionen Euro in die rund 65 Tonnen schwere und 21 Meter lange Anlage. Drehgestelle aus dem Werk Graz werden weltweit bei zahlreichen Siemens-Schienenfahrzeugen eingesetzt, wie etwa bei den in Österreich bekannten Fahrzeugen Vectron, Railjet und Cityjet der ÖBB.

Weltkompetenzzentrum für Fahrwerke in Graz
Mit der aktuellen Investition in die eigenen Produktionsanlagen setzt man bei Siemens eine Reihe von Einzelmaßnahmen zum Ausbau der Technologieführerschaft des Werks Graz-Eggenberg fort. „So wurden etwa im Vorjahr zwei neue digital gesteuerte High-Tech Bohrwerke in Betrieb genommen“, erläutert Stefan Erlach. „Durch kontinuierliche Prozess- und Technologieverbesserung sowie aktives Vorantreiben der digitalen Transformation sichern wir hier in Graz kürzeste Lieferzeiten und wettbewerbsfähige Produktionskosten. Die Motivation und Kompetenz unserer Mitarbeiter vernetzt mit modernster Fertigungsinfrastruktur und laufenden Innovationen machen uns zum Weltmarktführer.“

Anlage hat digitalen Zwilling
Ein Hauptaugenmerk dieses Projektes liegt natürlich auf der deutlichen Steigerung der Produktivität und der Produktionskapazitäten, aber auch auf der Optimierung der Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine. Die Funktion des Mitarbeiters wandelt sich vom ausführenden Handwerker zum überwachenden Techniker. Sie erkennen die jeweiligen Betriebszustände mit der App Kobold auf ihrem Smartphone und können vorausschauende Wartungsarbeiten durchführen, womit drohende Anlagenstillstände schon vorab identifiziert und verhindert werden. Alle Programme der Anlage wurden erstmals im Werk mit dem digitalen Zwilling – das ist das computersimulierte Ebenbild der Anlage – erstellt. Das erlaubt eine rasche Inbetriebnahme und ermöglicht dauerhaft eine besonders hohe Anlagenverfügbarkeit, weil kleine und große Neuprogrammierungen auch offline möglich sind. Die neuen Programme werden von der Anlage selbsttätig eingelesen.

Neben dem Schweißen können auch weitere Arbeitsschritte wie das Beschneiden der Schweißlaschen und das Setzen von Anschweißteilen auf der Anlage in einem einzigen Arbeitsschritt erledigt werden. Als zusätzliches Highlight bietet die Anlage eine volumetrische Nahtquerschnittsvermessung mit Hilfe spezieller Lasersensoren.