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Fotos: Heimo Ruschitz

Bernd Wiltschek (BIG), Roman Koller (Bildungsdirektion), Iris Rauskala (Bildungsministerin), Elisabeth Meixner (Bildungsdirektorin Steiermark) und Schuldirektor Günther Greier (v.l.)

Bernd Wiltschek (BIG), Roman Koller (Bildungsdirektion), Iris Rauskala (Bildungsministerin), Elisabeth Meixner (Bildungsdirektorin Steiermark) und Schuldirektor Günther Greier (v.l.)

Ministerin Iris Eliisa Rauskala

Ministerin Iris Eliisa Rauskala

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Alle hoffen auf mehr Weiblichkeit

Dienstag, 18. Juni 2019

Spatenstichfeier für Ausbau und Umbau HTL BULME in Graz-Gösting für 2.400 Schüler

Beim Spatenstich für das neue Werkstättengebäude der HTL BULME in Graz-Gösting am vergangenen Freitag gaben mit Bildungsministerin Iris Eliisa Rauskala und Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner zwei Frauen den Ton an. Sie waren die Ehrengäste, die von Schuldirektor Günther Greier und Bernd Wiltschek, Leiter des Unternehmensbereichs Schulen in der Bundesimmobiliengesellschaft begrüßt wurden. Also keine Rede mehr von einer Männerdomäne. In der HTL BULME selbst sieht es allerdings noch anders aus. Von knapp 2.400 Schülern sind nicht mehr als 12 Prozent weiblich. Weit höher sei der Anteil im Lehrkörper, der zur Hälfte aus Frauen bestehe, wie Schuldirektor Günther Greier ausführt. Sowohl Ministerin Iris Eliisa Rauskala wie auch Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner hoffen darauf – aber auch Schuldirektor Günter Greier –, dass der Anteil an Mädchen in der Schule in den nächsten Jahren kräftig ansteigen wird.

Für Bildungsministerin Iris Eliisa Rauskala war es der erste offizielle Auftritt in dieser Funktion. Und sie sagte: „Die Voraussetzung für hervorragende Lehr- und Lernleistungen ist eine exzellente Infrastruktur. Unser klares Ziel ist es, an unseren Schulen bestmögliche Rahmenbedingungen und somit für unsere Kinder und Jugendlichen optimale Lernbedingungen zu schaffen. Mit der Erweiterung der HTL BULME kommen wir darüber hinaus den steigenden Anforderungen an MINT-Absolventen nach. Unsere Schülerinnen und Schüler werden zukünftig in innovativen und hochmodernen Werkstätten und Labors ausgebildet – u.a. in so aktuellen wie wichtigen Bereichen wie Erneuerbare Energie oder Biomedizin.“

„Die BIG als Bauherr und Liegenschaftseigentümer investiert rund 24 Millionen Euro in die Erweiterung und Sanierung der HTL BULME. Mit der Realisierung des Bauprojekts schaffen wir zeitgemäße Infrastruktur zum Lehren und Lernen“, sagt Bernd Wiltschek, Leiter des Unternehmensbereichs Schulen in der Bundesimmobiliengesellschaft.

Die Sanierung und Erweiterung der Höheren Bundeslehranstalt für Maschinenbau und Elektrotechnik (HTL BULME) wird abschnittsweise, bei laufendem Betrieb abgewickelt. Im Frühjahr 2019 wurde mit dem Abbruch der alten Schmiede und eines bisherigen Parkplatzes auf dem Areal begonnen. Derzeit laufen die Rohbauarbeiten für den Werkstättenneubau.

Neubau für Werkstätten
Das neue Werkstättengebäude umfasst rund 7.400 Quadratmeter. Im Erdgeschoß des Neubaus befinden sich eine Aula, Umkleiden, die Maschinenbauwerkstätten, die Motorenprüfstände sowie die Haustechnikwerkstätte. Im ersten Obergeschoß liegen die Elektrotechnik- und Elektronik-Werkstätten sowie ein großzügiger Pausenraum, ein Lehrerkonferenzraum und die Werkstättenleitung.

Erweiterung und Adaptierung des Haupthauses

Parallel wird ab dem Jahr 2020 das rund 16.500 m² umfassende Haupthaus um rund 930 m² erweitert. Dazu wird ein Zwischentrakt im Erdgeschoß vergrößert und aufgestockt. Im Erdgeschoß entstehen Sonderunterrichtsräume für Spannungsoptik und Mechanik sowie ein Multimedia Zentrum, ein Netzwerktechnik- und Technologielabor, ein Physiksaal, ein Lehrerzimmer und Lagerflächen. Im Obergeschoß sind EDV Säle, Netzwerklabors, ein Pausenbereich und eine Stammklasse vorgesehen. Das Dach des Zubaus wird extensiv begrünt. Die an die Erweiterung angrenzenden Schnittstellenbereiche des Bestandstraktes werden saniert und umgebaut. Darüber hinaus werden, wo erforderlich, die Sanitäranlagen der Schule erneuert.

Schließlich werden das alte Werkstättengebäude und das alte Heizhaus im Osten des Areals abgebrochen. An deren Stelle errichtet die BIG einen neuen Parkplatz für 112 PKW und 28 Mopeds sowie eine eigene Abstellfläche für rund 200 Fahrräder. Die Zufahrt erfolgt künftig über die Plabutscher Straße im Süden des Grundstücks. Die Pläne für die Erweiterung und Sanierung stammen von pfeil Architekten ZT aus Purkersdorf.