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Georg Knill, Präsident der IV-Steiermark

Fotos: Heimo Ruschitz

Fotos: Heimo Ruschitz

IV-Steiermark Vizepräsident Franz Mayr-Melnhof-Saurau, IV Generalsekretär Christoph Neumayer, IV-Vizepräsident Otmar Petnschnig, IV-Steiermark Präsident Georg Knill, IV-Steiermark GF Gernot Pagger, IV-Steiermark Vizepräsident Franz Kainersdorfer

IV-Steiermark Vizepräsident Franz Mayr-Melnhof-Saurau, IV Generalsekretär Christoph Neumayer, IV-Vizepräsident Otmar Petnschnig, IV-Steiermark Präsident Georg Knill, IV-Steiermark GF Gernot Pagger, IV-Steiermark Vizepräsident Franz Kainersdorfer

Johanna Pirker, TU Graz – Was brauchen junge Menschen, um in einer Region innovativ und erfolgreich sein zu können?

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Tobias Thomas, Direktor Eco Austria – Wie können wir Regionen neu denken und Lebens- und Wirtschafträume zukünftig gestalten?

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„Brauchen ein Bildungssystem, das Menschen nicht als Ersatzteile für die Wirtschaft liefert“

Freitag, 05. Juli 2019

Präsident Georg Knill beim IV-Sommerempfang

Besser könne man seiner Meinung nach die Herausforderung an unser Bildungssystem im Jahr 2019 nicht beschreiben, wiederholte Georg Knill, Präsident der IV-Steiermark kürzlich beim Sommerempfang in der Grazer Seifenfabrik ein Zitat des Wirtschaftspublizisten Wolf Lotter. Dieser hatte mit dieser Aussage am Zukunftstag der SFG die Notwendigkeiten pointiert auf den Punkt gebracht. Lotters Ergänzung dazu: „Wir brauchen ein Bildungssystem, das Menschen fördert, die unersetzbar sind.“ Der Wettbewerb sei, so Georg Knill, die Maßnahme, die den kurzfristigsten und auch nachhaltigsten Einfluss auf unsere Schulen auslösen würde. Und zwar auf der Basis von transparenten Ergebnissen. Nichts beschleunige am Weg zu guten Ergebnissen so –auch im Berufsleben in der Wirtschaft –, wie ein Vergleich mit den Besten. Der IV-Präsident: „ Die Landespolitik ist darüber hinaus gefordert, sich beim Bund für den laufenden Ausbau der technischen FH-Studiengänge und des HTL-Angebots in der Steiermark einzusetzen. Auch hier ist das Tempo der wesentliche Erfolgsfaktor. Nur mit den besten Technikerinnen und Technikern wird es möglich sein, den Erfolgsweg der Steiermark mittel- und langfristig fortzuführen.“

„Was wir dafür brauchen, sind Politiker, die Verantwortung für langfristigen, sozialen und wirtschaftlichen Erfolg des Landes übernehmen“, so Georg Knill. Wer eine Region entwickeln will, müsse dabei Bildung und Jugend in den Mittelpunkt rücken. Bildungspolitik werde immer mehr zum zentralsten Teil der Standortpolitik. Das müsse auch und gerade für das Industrieland Steiermark gelten.

Schuldenbremse einbauen
„Fangen wir dabei mit jenem Teil unseres Landes an, in dem der Hebel am größten ist: in den urbanen Zentren der steirischen Regionen und im Zentralraum Graz. Schaffen wir in Politik und Verwaltung das, was für Konsumenten, Arbeitnehmer, Unternehmer und Schüler schon lange gilt. Bilden wir auch in der Verwaltung das ab, was diese Zentren jeweils schon lange sind: ein gemeinsamer Lebensraum für Tausende Steierinnen und Steirer.“

„Was die Region Steiermark dringend benötigt ist das Ende des Schuldenmachens im öffentlichen Haushalt. Sie braucht dafür keineswegs Verzicht, sie braucht dafür Effizienz. Und sie braucht am Weg dorthin eine Schuldenbremse als festen Bestandteil des Regierungsübereinkommens der Partner in der kommenden Landesregierung.“

Zum Schluss zeigte sich der IV-Präsident stolz auf seine Heimat: „Die Steiermark ist eine der wunderbarsten Regionen auf dieser Erde. Wie wir wissen ist die Steiermark auch ein Land, das für Innovation steht. Beweisen wir die Innovationskraft der Steiermark durch eine Grundhaltung, die sich durch alle Lebensbereiche des Landes zieht.“

Fotos: Heimo Ruschitz