Teachers Award

Gernot Pagger, Geschäftsführer der IV-Steiermark: „Wir verstehen Pädagoginnen und Pädagogen als die Architekten der Zukunft. Mit dem Teacher’s Award Graz konnten wir auch in diesem Jahr wieder Lehrende auszeichnen, die tagtäglich Höchstleistungen bringen und sich auf neue Themen einlassen. Es ist uns als Vertretung der steirischen Industrie, als die wir dieses Land aktiv mitgestalten möchten, ein 3 ganz besonderes Anliegen „Danke“ zu sagen für diesen großartigen Einsatz. Es freut mich, dass wir bereits zum dritten Mal in ganz besonderem Rahmen gemeinsam den Teacher’s Award Graz feiern können.“ Foto: Fischer

Dank für herausragende Leistungen

Donnerstag, 04. Juli 2019

Stadt Graz und IV Steiermark vergeben Teacher’s Awards

Im festlichen Rahmen des Gemeinderatssitzungssaals im Grazer Rathaus wurden die Grazer Teacher’s Awards vergeben. Die Auszeichnung ist eine Regionaledition des etablierten Teacher’s Award der Industriellenvereinigung auf Bundesebene, welche herausragende Pädagoginnen und Pädagogen würdigt. Eingereicht werden konnten Ausbildungskonzepte und Projekte in den Kategorien Elementarpädagogik, MINT, Individualität und Wirtschaftskompetenz im schulischen Bereich. Stadtrat Kurt Hohensinner und IV-Steiermark Geschäftsführer Gernot Pagger zeichneten die Preisträger 2019 aus und betonten im Rahmen der Verleihung, dass „das Engagement und der Einsatz der Pädagoginnen und Pädagogen zentral ist, wenn es darum geht, Talente von Kindern bestmöglich zu fördern und Zukunftskompetenzen zu vermitteln.“ Die Gewinner durften neben dem Titel „Grazer Teacher’s Award 2019“ auch Graz Gutscheine in der Höhe von jeweils 1.000 Euro entgegennehmen. Die Preise wurden von den Grazer Industriebetrieben AVL List GmbH, GAW technologies GmbH, Infineon Technologies AG und der Sattler AG zur Verfügung gestellt.

In der Kategorie „Elementarpädagogik – Lernen von 0 bis 6“ holten sich Chiara Horvath, Doris Langmann, Franziska Lethmaier, Elisabeth Wagner von der Volkshilfe Steiermark gemeinn. Betriebs-GmbH und dem TU Graz nanoversity Kinderhaus mit dem Projekt „Nanoversity goes green“ den Sieg. Ziel des Projektes ist es, den Kindern einen bewussten, respektvollen und nachhaltigen Umgang mit der Natur in Zusammenspiel mit dem technischen Fortschritt zu zeigen. Dazu wurde gemeinsam mit den Kindern ein Bewässerungssystem für den Garten entwickelt und gebaut. Die Kinder konnten im Zusammenspiel von Natur und Technik Wissen und Kompetenzen in den verschiedensten Bereichen erlangen.

Gewinner in der Kategorie „Individualität – Umgang mit Vielfalt“ sind Laura Bergmann, Liz Pölzleitner, Martin Grasser, Bettina Dauphin, Eva-Maria Walch von der Praxis NMS der Pädagogischen Hochschule Steiermark mit ihrem Projekt „Unsere Wurzeln, unsere Schätze“. Dieses basiert auf der Methode des digital storytelling nach Joe Lambert und möchte Schülerinnen und Schüler vor den Vorhang holen und ihnen eine Stimme geben. Viele Kinder an der Schule haben Migrationshintergrund und wachsen in mehreren Kulturen und Sprachen auf. Das Ziel des Projektes war es, in den Familien nach Schätzen (auch im wahrsten Sinne des Wortes) zu graben und dadurch die eigenen Wurzeln besser kennenzulernen, stolz darauf zu sein und diese Schätze dann mit anderen zu teilen.

In der Kategorie „Wirtschaftskompetenz – Lernen für Beruf und Alltag“ gewinnen Friederike Rath und das Geographielehrer-Team des BG/BRG Graz Kirchengasse mit dem Projekt „Financial Education“. Seit dem Schuljahr 2016/17 findet alljährlich ein Projekttag „Financial Education“ statt, dessen Programm vom GeographielehrerInnenteam gestaltet wird. Der Projektunterricht in den Klassen und auf den Jahrgangsstufen wird zu einem guten Teil von Expertinnen / Experten (u.a. WKO, OENB, AK, Alpenländischer Kreditorenverband, Finanzamt Graz, UNI Graz) gestaltet, die Themen wie Jugendverschuldung, Konsumentenschutz, Taschengeld, Bedeutung von Geld, Steuersystem, Finanzmärkte, etc. in den Workshops aufarbeiten.

Und in der Kategorie „MINT – Begeisterung für Technik und Innovation“ sind Adolf Hofmeister (HTL-Bulme Graz), Alexander Reisl (HTL-Bulme Graz), Karl Kahlbacher (NMS Engelsdorf) und Anton Liebich (NMS Engelsdorf) die Sieger mit dem Projekt „Maltesergetriebe“. Ziel dieser Projektarbeit war die Planung und Konstruktion eines Maltesergetriebes im GZ-Unterricht, angelehnt an den Arbeitsablauf von Konstrukteuren für Maschinenbau. Die Schülerinnen und Schüler modellierten mithilfe von Software ein Maltesergetriebe, das anschließend an der HTL-BULME aus Acrylglas ausgeschnitten wurde und final im Technischen Werken zu funktionierenden Getriebemodellen zusammengebaut und justiert wurde. Die Schülerinnen und Schüler erweiterten nicht nur ihre Kompetenzen im fachlichen Bereich, sondern erhielten auch Einblicke in Technik und Berufsleben.