c Paul Ott

Foto: Paul Ott

Doris Stiksl (Geschäftsführerin von proHolz Steiermark) und Ärztlicher Direktor Michael Lehofer Foto: Lunghammer

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Ernst Fartek (Vorstand für Finanzen und Technik KAGes), Michael Lehhofer (Ärztlicher Direktor), Landesrat Christopher Drexler, LWK-Steiermark-Präsident Franz Titschenbacher und Betriebsdirektor Bernhard Haas (v.l.) Foto: Lunghammer

Ernst Fartek (Vorstand für Finanzen und Technik KAGes), Michael Lehhofer (Ärztlicher Direktor), Landesrat Christopher Drexler, LWK-Steiermark-Präsident Franz Titschenbacher und Betriebsdirektor Bernhard Haas (v.l.) Foto: Lunghammer

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KAGes errichtet weiteres „Holzkrankenhaus“

Dienstag, 23. Juli 2019

Wegen positiver Nebenwirkung – Holzbau verdoppelt

Die Erfolgsgeschichte des ersten Holzkrankenhauses am Gelände des LKH Graz Süd-West wird fortgesetzt: Die KAGes setzt erneut auf den heimischen Baustoff und baut ein weiteres Gebäude. Der Spatenstich erfolgt bereits im September, die Inbetriebnahme ist für das Frühjahr 2020 geplant.

Heilende Hülle – Erwartungen übertroffen
Als „heilende Hülle“ bezeichnet der ärztliche Leiter Michael Lehofer den Holzbau, der seit dem Vorjahr Psychiatrie-Patienten am Gelände des LKH Graz Süd-West beherbergt. Das Vorzeigeprojekt hat sich mittlerweile auf vielfache Weise bewährt – der Holzbau bietet wohnliches Ambiente und angenehmes Raumklima sowohl für das Personal als auch für Patienten und Besucher.

„Unsere Erwartung, dass hier keine typische Krankenhausatmosphäre entsteht, sondern der Baustoff Holz die spezielle therapeutische Atmosphäre und die Genesung unterstützt, wurde mehr als erfüllt“, sagt der ärztliche Direktor des LKH Graz Süd-West, Michael Lehofer.

Die KAGes gab nun grünes Licht für eine weitere Holzbaustation. Der Spatenstich wird bereits Mitte September erfolgen, die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2020 geplant. Auf einer Bruttogeschoßfläche von 1.713 Quadratmetern werden 18 Zweibettzimmer sowie drei Tagräume errichtet. Damit stehen freundliche Therapie- und Multifunktionsräume zur Verfügung, in denen drei „Wohngruppen“ umfassend betreut werden können.

Die KAGes-Vorstände Univ. Prof. KH. Tscheliessnigg und Dipl. KHBW Ernst Fartek, MBA, betonen mit diesem Projekt den nachhaltigen Kurs, den die KAGes eingeschlagen hat: „Als ökologisch verantwortungsvoller steirischer Leitbetrieb richten wir in unserer Unternehmenspolitik stetig den Fokus auf nachhaltiges Handeln. Mit diesem Vorzeigeprojekt setzen wir konsequent und systematisch unsere Umweltarbeit fort, die mittlerweile bereits beachtliche Früchte trägt und die KAGes zu einem bedeutenden Benchmark-Unternehmen unter Österreichs Spitalsträgern etabliert hat.“

Bereits beim ersten Bau konnten durch den Einsatz von 600 Kubikmetern Brettsperrholz ganze 1080 Tonnen CO2 eingespart werden, die durch eine herkömmliche Betonbauweise verbraucht worden wären. Die benötigte Holzmenge des neuen Krankenhauses wächst in den steirischen Wäldern in 40 Stunden – also weniger als zwei Tagen – nach. Das ist gelebter nachhaltiger Klimaschutz, der auch die heimische Wirtschaft stärkt, freut sich Doris Stiksl, Geschäftsführerin von proHolz Steiermark.

Montagestelle ersetzt Baustelle
Das Gebäude wird in vorgefertigten Modulen angeliefert. Dadurch wird der umgebende Krankenhausbetrieb kaum durch Lärm oder Staub beeinträchtigt. Die Planung des Baues wurde erneut mit dem erfahrenen Holzbauarchitekten DI Simon Speigner durchgeführt.