Kolar-Schickhofer-Abl-Schmid

Landtagspräsidentin und Sprecherin der SPÖ-Themeninitiative Umwelt und Klimaschutz Gabriele Kolar, LH-Stv. Michael Schickhofer, GVV-Vorsitzender Bürgermeister (Trofaiach) Mario Abl und Felix Schmid, Sprecher der SPÖ-Themeninitiative Umwelt und Klimaschutz (v.l.). Foto: beigestellt

Neue Energien fürs Klima und die Politik

Dienstag, 09. Juli 2019

Steirische SPÖ präsentiert ihre Sommerkampagne

Die Auswirkungen der Klimakrise sind auch bei uns in der Steiermark bereits deutlich spürbar – etwa durch die extremen Hitzewellen oder die jährlich zunehmende Zahl an Unwetterkatastrophen. Demnach hat der Kampf gegen die Klimakrise oberste Priorität – auch für die steirische SPÖ, die heute ihre Sommerkampagne 2019 vorgestellt hat, die ganz im Zeichen des Klimaschutzes steht.

Gemeinsam mit den steirischen SPÖ-Gemeinden und -Städten will LH-Stv. Michael Schickhofer 10 Millionen Euro in die Begrünung der Ortskerne investieren und modernste Techniken wie sensorgesteuerte, dynamische Beleuchtungssysteme zum Einsatz bringen. „Darüber hinaus werden wir gemeinsam mit der Energie Steiermark 300 Millionen Euro in den Ausbau der erneuerbaren Energie und die modernsten High-Tech Lösungen investieren“, so Schickhofer bei der Präsentation vor Journalisten in der SPÖ-Zentrale in Graz-Eggenberg.

Ein großes Ziel sei auch, die Autofahrten in der Steiermark zu halbieren. Schickhofer: „Aus unserer Sicht ist das möglich, denn derzeit sitzt durchschnittlich nur ein Autofahrer in den PKW in der Steiermark. Wenn sich diese Person mit anderen abspricht und im Schnitt dann zwei Personen pro PKW im Auto sitzen, sind die Autofahrten halbiert.“ Dazu brauche es einfach neue Einstellungen und Motivation, man wolle die Menschen dazu motivieren, mehr Rad zu fahren und zu Fuß zu gehen. Das müsse schon auf dem Schulweg den Kleinsten vor Augen geführt werden. Und natürlich brauche es dazu auch den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs und des Radwegnetzes.

Als Best-Practice-Beispiel, wie sich Städte und Gemeinden in eine Richtung zur Klimafreundlichkeit hin entwickeln können, führt die steirische SPÖ die Stadt Trofaiach unter GVV-Vorsitzenden Bürgermeister Mario Abl an. Der komplette Umbau der Straßenbeleuchtung auf modernste LED-Beleuchtung, bürgernahe Mülltrennsysteme, solarbetriebene Wärmepumpen, wasserlose Pissoirs oder der Aktion „mit dem Rad zur Arbeit“ machen die Stadt Trofaiach zu einer Pionieren auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Steiermark. Mit der Anbindung der Fernwärme in Trofaiach an die Abwärme der Voestalpine in Donawitz können tausende Tonnen CO2 gespart werden. Bürgermeister Mario Abl: „Ein Zukunftsziel muss es sein, die Städte und Gemeinden von innen nach außen zu verdichten und damit gezielt Bodenverdichtung zu verhindern und Naturraum zu schützen. Die neue Novelle zur Raumordnung ist ein Schritt in die richtige Richtung.“

Als zwei für sie besonders wichtige Themen führt Landtagspräsidentin Gabriele Kolar bei der Pressekonferenz die Regionalentwicklung und den Klima- und Umweltschutz an: „Der Kampf gegen die Klimakrise betrifft uns alle. Darum haben wir als SPÖ Steiermark die Themeninitiative ,Umwelt und Klimaschutz‘ gegründet. Dort erarbeiten wir gemeinsam mit Experten aus der Technik, der Wissenschaft, der Landwirtschaft und vielen weiteren Lebensbereichen Lösungen, die wir in der Steiermark gemeinsam umsetzen wollen. Das Klima und Umweltthema ist stark mit der sozialen Frage verknüpft. Daher sind der Ausbau und die Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel sowie die vielen Förderungen für ein klimafreundliches Leben von zentraler Bedeutung.“

Das Budget für die Sommerkampagne beträgt rund 10.000 Euro. „Wobei wir das neben den Kosten für Plakate, Fotograf etc. zum größten Teil in soziale Medien investieren möchten“, so die SPÖ-Verantwortlichen. Mit dem Grünraum- und High-Tech-Paket für die steirischen Städte und Gemeinden will Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer gemeinsam mit den SPÖ- Bürgermeistern das Ziel einer klimafreundlichen Steiermark erreichen.