Ärztlicher Dienst Fr. Pamperl StR. Hohensinner 29.07.2019

Stadtrat Kurt Hohensinner mit der Leiterin des Ärztlichen Dienstes Ines Pamperl. „Die Kinder sind die Zukunft unserer Stadt. Wir können nicht früh genug anfangen auf die Gesundheit unserer Jüngsten zu schauen. Die Vorsorge-Untersuchungen des Ärztlichen Dienstes sind ein immens wichtiger Mosaikstein. Je früher gesundheitliche Auffälligkeiten bekannt sind, umso früher können entsprechende Maßnahmen unternommen werden, die das Risiko von Langzeitfolgen minimieren“, erklärt Bildungs- und Jugendstadtrat Kurt Hohensinner. „Beim diesjährigen Jahresbericht freue ich mich ganz besonders darüber, dass die Zahl der übergewichtigen Kinder wieder rückläufig ist. Das zeigt, dass wir mit unseren zahlreichen Gesundheits- und Bewegungsangeboten im Schulbereich Wirkung erzielen. Diesen Weg werden wir konsequent weitergehen. Auch der neue Grazer Sportgutschein ist ein weiterer wichtiger Mosaikstein um Kinder mehr und nachhaltig zu bewegen.“ Foto: Stadt Graz/Fischer

Zahl der übergewichtigen Kinder rückläufig

Mittwoch, 31. Juli 2019

Jahresbericht des Schulärztlichen Dienstes präsentiert

Die vorsorgliche Untersuchung der Kinder in den 38 Grazer Volksschulen, 18 Neue Mittelschulen, 1 Polytechnischer Lehrgang sowie von 3 Sonderschulen war auch im Vorjahr ein wesentlicher Auftrag des Ärztlichen Dienstes. Im Jahr 2018 wurden gesamt 12.345 Kinder betreut, um 700 mehr als im Vorjahr. Auf die Schulstufen verteilt bedeutet dies 8.556 Volksschüler, 3.526 NMS-Schüler, 91 Sonderschüler und 172 Schüler aus dem Polytechnikum.

Seit nunmehr sechs Jahren bietet die Stadt Graz ein erweitertes Untersuchungsangebot im Schuleingangsbereich, also für die 1. Schulstufe an. Diese wird besonders positiv angenommen. Im vergangenen Jahr nahmen 2.094 Schüler von gesamt 2.360 teil, das entspricht rund 88,7 Prozent. Im Mittelpunkt stehen die klassischen Schularztuntersuchungen: Apparativer Seh- und Hörtest, Bewegungsberatung, Ernährung, Haltungsschwächen.

Neben dem allgemeinen Erstcheck wurden 5.582 schulärztliche Einzeluntersuchungen durchgeführt. Rund 19,8 % oder genau 1.108 Schüler werden in weiterer Folge als „Überwachungsschüler“ geführt, das heißt für diese werden weitere medizinische Maßnahmen empfohlen.