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Fotos: Heimo Ruschitz

v.l.: Werner Sägner (Straßenamt), Siegmund Thürschweller (Straßenamt), Stadträtin Elke Kahr, Stadtpolizeikommandant Kurt Kemeter (Polizei), Straßenamt-Leiter Thomas Fischer und Bernd Cagran-Hohl (Straßenamt)

v.l.: Werner Sägner (Straßenamt), Siegmund Thürschweller (Straßenamt), Stadträtin Elke Kahr, Stadtpolizeikommandant Kurt Kemeter (Polizei), Straßenamt-Leiter Thomas Fischer und Bernd Cagran-Hohl (Straßenamt)

Bernd Cagran-Hohl vom Grazer Straßenamt bei der Präsentation in der Schuberstraße

Bernd Cagran-Hohl vom Grazer Straßenamt bei der Präsentation in der Schuberstraße

Stadträtin Elke Kahr begrüßt die Aufstockung der stadteigenen Überwachung

Stadträtin Elke Kahr begrüßt die Aufstockung der stadteigenen Überwachung

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Rund um die Uhr im Einsatz: 6 neue Blitzer in Graz

Donnerstag, 29. August 2019

Dieser Tage werden sie „scharf“ gestellt: die neuen stationären Radargeräte, die an sechs Standorten an besonders heiklen Stellen im 30er-Netz für die Einhaltung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit und damit mehr Sicherheit sorgen.

„Die neuen Geschwindigkeitsmessgeräte funktionieren mit Laser und messen auch gleichzeitig in beiden Fahrtrichtungen“, erläutert Stadtpolizeikommandant Brigadier Kurt Kemeter bei der Präsentation in der Grazer Schubertstraße, einem der insgesamt sechs Standorte in Graz, wo die neuen Anlagen installiert wurden. Und zwar in der Krottendorferstraße, am Schwarzen Weg, in der Rudersdorferstraße, am Sternäckerweg und in der Babenbergerstraße.

Aber Autofahrer aufgepasst: Die sechs Anlagen unterscheiden sich von den bekannten Radarkästen. „Sechs Anlagen, in Form von schwarzen, schmalen Säulen, wurden installiert und darin sind drei Kameras im, Rotationsbetrieb untergebracht“, so Thomas Fischer, Leiter des Straßenamtes. Der Vorteil: Mit den stationären Geräten ist eine Kontrolle rund um die Uhr möglich, sie stellen insofern in der Nacht und am Wochenende eine wichtige Ergänzung der mobilen Überwachung dar.

Schon bisher sind drei Magistratsbedienstete, die der Polizei zugeteilt sind, in zivilen Fahrzeugen mit mobilen Messgeräten unterwegs. Durch sie wurden 2018 rund 44.000 Tempodelikte geahndet. Zum Vergleich: die Polizei hielt mit mobilen Messgeräten auf Tempo-50-Straßen knapp 41.700 Verstöße fest, durch Fixstationen (Radarkabinen) waren es fast 74.000. Die Einnahmen, die von der magistratseigenen Überwachung kommen, gehen zu 80 Prozent an die Stadt und zu 20 Prozent an die Polizei.

Auf Basis eines Gemeinderatsbeschlusses wurden 650.000 Euro in die stationären Messeinheiten, Kameras und ein zusätzliches mobiles Gerät sowie ein weiters Fahrzeug für mobile Messungen investiert.

Verkehrsstadträtin Elke Kahr unterstreicht die Sinnhaftigkeit der Anschaffung und Aufstockung der stadteigenen Tempoüberwachung: „Das Grazer System Tempo 30 ausgenommen Vorrangstraßen hat sich bewährt und hat unsere Straßen vor allem für die ungeschützten Verkehrsteilnehmer sicherer gemacht. Wobei das System aber freilich nur so gut ist, wie es auch eingehalten wird.“

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