kleinPodium bei der Präsentation des Startupbarometers v.l. Ruhri, Kovacic, Leitinger, Keimel, Weber, Gutschelhofer

Die Initiatoren des Startup Barometers (v.l.): Matthias Ruhri (Head of Company Builder, Up to Eleven), Christoph Kovacic (Landesvorsitzender Junge Wirtschaft Steiermark), Julia Leitinger (Präsidentin IdeenTriebwerk Graz), Andrea Keimel (Leitung der Abteilung für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung der Stadt Graz), Bernhard Weber (ZWI Zentrum für Wissens- und Innovationstransfer Graz) und Alfred Gutschelhofer (Institut für Unternehmensführung und Entrepreneurship KF-Uni Graz). Foto: Fischer

Startups wichtig für Grazer Wirtschaft

Mittwoch, 18. September 2019

Im Schnitt schaffen Startups 6,5 neue Arbeitsplätze in Graz und sind somit wichtiger Bestandteil des Wirtschaftsstandortes Graz. Rechnet man diese Werte auf die Gesamtzahl der Grazer Startups hoch – Schätzungen liegen zwischen 150 und 200 –, so ergibt dies in Summe bis zu 1.300 Beschäftigte. Zu diesem Ergebnis kommt man laut einer aktuellen Umfrage – dem Grazer Startup Barometer 2019, welches bereits zum sechsten Mal das Stimmungsbild der Grazer Startup-Szene einfängt. „Der Standort im Allgemeinen wurde von den Befragten auf einer Skala von 1 bis 7 mit durchschnittlich 5,21 bewertet“, erläutert Matthias Ruhri von Up to Eleven.

Matthias Ruhri, Head of Company Builder, Up to Eleven:

Weniger zuversichtlich ist die Gründerszene hinsichtlich der Finanzierungssituation. „Damit einher geht der Wunsch nach verbessertem Zugang zu Risikokapital. Startups wünschen sich mehr Business Angels und Venture Capital in Graz“, so Matthias Ruhri. Insgesamt zeigen die Ergebnisse des Grazer Startup Barometers 2019 wieder deutlich die Vrozüge des Gründungsstandortes, aber eben auch Verbesserungspotenziale, wie zum Beispiel in der Verkehrsanbindung zu Standorten wie etwa London. „Außerdem sollte die Startup-Szene in Graz ihre lokalen Initiativen internationaler ausrichten, um die Sichtbarkeit von Graz im Ausland als potenziellem Gründungsstandort für hochskalierende Unternehmen zu erhöhen“, so die Initiatoren der Umfrage. Das könne zum Beispiel durch Startup-Städtepartnerschaften und (internationale) Leuchtturmprojekte möglich werden.