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Fotos: STVP/Foto Fischer

Kurz

Sebastian Kurz mit LH Hermann Schützenhöfer

Sebastian Kurz mit LH Hermann Schützenhöfer

Stimmung sind noch keine Stimmen

Montag, 09. September 2019

Kurz bei Auftakttour in Graz

Am Samstag bereiteten Sebastian Kurz im Zuge seiner Auftakttour durch ganz Österreich im Raiffeisen Sportpark in Graz rund 2.000 Funktionäre den erwarteten begeisterten Empfang. Logisch, dass auch die gesamte ÖVP-Spitze der Steiermark angetreten war. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer unter dem ganz, ganz starken Applaus: „Die Steiermark ist das Reformland Nummer 1 in Österreich, Sebastian Kurz hat in seiner Ära als Bundeskanzler deutlich gezeigt, dass auch er Reformen umsetzt. Wir werden in den nächsten Wochen intensiv für ihn kämpfen, damit er am 29. September wieder unser Kanzler wird und er seinen Weg, den er begonnen hat, fortsetzen kann.“

Entscheidende Wochen stehen bevor
„Ich bin froh, dass so viele heute hier sind, denn es geht um viel. Wir haben turbulente Monate hinter uns und entscheidende Wochen vor uns“, betonte Kurz in seiner Rede. Man habe in den letzten Wochen die Zeit aber nicht damit verschwendet, irgendetwas nachzutrauern oder Wut und Hass zu schüren, sondern „wir haben viele Gespräche geführt und von den Menschen gehört, wo wir gut unterwegs sind, wo wir noch nachschärfen sollen und was sie sich ganz konkret von uns erwarten“, so Kurz.

Er erklärte auch seine Pläne für Österreich. „Wir wollen, dass die Menschen in unserem Land in Sicherheit leben können, die Freiheit haben, sich selbst zu entfalten und ein soziales Netz da ist, wenn man es braucht. Das ist es, warum wir in der Politik sind und das ist es, wofür wir kämpfen“, so der ÖVP-Spitzenkandidat.

Es reiche nicht, Erster zu werden, „warnte“ Sebastian Kurz seine Gefolgsleute. Wenn sich eine Mehrheit links der Mitte ausgeht, sei es Rot-Grün-Pink oder eine rot-blaue Mehrheit, dann bilden sie diese Regierung an der Volkspartei vorbei. Er kritisierte wieder einmal die unfairen Methoden im Wahlkampf. Es handle sich dabei um eine völlig neue Dimension, um Wahlen zu manipulieren. Das sei ein Angriff auf die Demokratie. Und ÖVP-Generalsekretär Karl Nehmamer appellierte, sich nicht auf der guten Stimmung auszuruhen, denn „Stimmung sind noch keine Stimmen“.