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Synergien und Kooperationen als Schlüssel zum Erfolg

Sonntag, 01. September 2019

Tourismusverband Schilcherland Steiermark

Der Veranstaltungssaal im Gamsbad platzte aus allen Nähten, so groß war das Interesse an der Arbeit der neuen Tourismuskommission, die seit einem Jahr tätig ist. Auf Einladung des Tourismusverbandes Schilcherland Steiermark und der WKO Regionalstelle Deutschlandsberg trafen sich zahlreiche Touristiker in Bad Gams zum Sommerfest, um sich dabei auch inhaltlich über das erste Jahr des „neuen“ Verbandes Schilcherland Steiermark zu informieren.

Obmann Ewald Zarfl und Geschäftsführerin Stefanie Schmid freuen sich über bereits initiierte Aktivitäten und Projekte, die sich bereits in einem Nächtigungsplus von 7,6 Prozent von Jänner bis Mai 2019 im Vergleich zum Vorjahr niederschlagen. „Durch gezielte Werbeaktivitäten wollen wir künftig mit gebündelten Angeboten als Ganzjahresdestination Wander-, Radfahr- und vor allem Kulinarikgäste in die Region locken.“

WKO-Regionalstellenobmann Manfred Kainz lobte – auch als ehemaliger Tourismusobmann – die Anstrengungen der regionalen Verbände und der Wirtschaftskammer, aber speziell die der Bürgermeister, die die Chancen eines größeren Verbandes nach diversen Gesprächen erkannt hatten. „Wir haben uns vehement für den effizienten Einsatz der Mittel aus den Tourismusinteressentenbeiträgen eingesetzt und die Fusionierung der beiden Verbände Schilcherland Deutschlandsberg und Stainz/Reinischkogel massiv unterstützt. Der neue Verband vertragt aber durchaus noch eine Aufstockung.“

Tourismus-Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl ging in ihren Ausführungen auf das Bestreben des Landes ein, die Kräfte und vor allem Budgets der unzähligen Tourismusverbände noch mehr zu bündeln. Von Seiten des Landes werden u.a. für einen verbesserten Auftritt der steirischen Regionen die Installation von sogenannte „Tourismuscoaches“ unterstützt, die Betriebe bei der Digitalisierung ihres Angebotes gezielt unter die Arme greifen. Ziel muss es sein, vom Kirchturmdenken wegzukommen. „Wenn der Gast in einem 150-km-Radius denkt, dürfen die Verbände nicht in 15-km-Einheiten agieren“, so der allgemeine Tenor beim entspannten Netzwerken – natürlich mit Schmankerl aus der Region und einem Glaserl Schilcher.