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Vor Fertigstellung ist das Projekt Sirkel in Norwegen – Auftragsvolumen rund 14 Millionen Euro –, wo Binder+Co eine der modernsten Glasaufbereitungsanlagen baut. „Die Firma Sirkel ist seit 1992 bei uns Kunde und wir haben eben schon damals eine derartige Anlage gebaut, die jetzt in die Jahre gekommen ist. Da am Original-Standort kein Platz mehr war, musste man eben auf einen neuen ausweichen.“ Derartige Großprojekte benötigen natürlich eine entsprechende Vorlaufzeit. „Anfang 2017 haben wir mit den ersten Projektierungen begonnen, bevor dann im April letzten Jahres der Auftrag vergeben worden ist und heuer im Frühjahr mit dem Bau begonnen werden konnte.“

„Gemeinsam mit unseren Tochterunternehmen bieten wir unseren Kunden vom Schüttgut zur Palette – alles aus einer Hand. Mit sechs Prozessschritten – zerkleinern, sieben, nass aufbereiten, thermisch aufbereiten, sortieren und verpacken, palettieren – verfügen wir über eine– hohe Prozesskompetenz und eine umfangreiche Produktpalette“, so die beiden Vorstandsmitglieder Martin Pfeffer (re.) und Jörg Rosegger in Graz vor Journalisten. Foto: Oliver Wolf

„Gemeinsam mit unseren Tochterunternehmen bieten wir unseren Kunden vom Schüttgut zur Palette – alles aus einer Hand. Mit sechs Prozessschritten – zerkleinern, sieben, nass aufbereiten, thermisch aufbereiten, sortieren und verpacken, palettieren – verfügen wir über eine– hohe Prozesskompetenz und eine umfangreiche Produktpalette“, so die beiden Vorstandsmitglieder Martin Pfeffer (re.) und Jörg Rosegger in Graz vor Journalisten. Foto: Oliver Wolf

Weltmarktführer beim Glasrecycling

Dienstag, 10. September 2019

Binder+Co: positive Ertragsentwicklung im 1. Halbjahr

Als Ludwig Binder im September 1894 den Grundstein für sein Unternehmen legte, ahnte er wohl nicht, dass Binder+Co 125 Jahre später Weltmarktführer in der Aufbereitung von Altglasscherben und in der Siebtechnik sein würde.

„Gemeinsam mit unseren Tochterunternehmen bieten wir unseren Kunden vom Schüttgut zur Palette – alles aus einer Hand. Mit sechs Prozessschritten – zerkleinern, sieben, nass aufbereiten, thermisch aufbereiten, sortieren und verpacken, palettieren – verfügen wir über eine– hohe Prozesskompetenz und eine umfangreiche Produktpalette“, so die beiden Vorstandsmitglieder Martin Pfeffer und Jörg Rosegger in Graz vor Journalisten.

Freuen dürfen sich die beiden über eine positive Ertragsentwicklung im ersten Halbjahr 2019, wo bereits das Vorjahresgesamtergebnis um 25 Prozent überschritten werden konnte. Dafür sorgte nicht zuletzt die gute Nachfrage nach Einzelmaschinen und Ersatzteilen. Mit hartem Wettbewerb konfrontiert sieht sich das Unternehmen hingegen im europäischen System- und Anlagengeschäft. „Das hat sich auch im Auftragseingang niedergeschlagen, der mit 52,7 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert blieb“, so Martin Pfeffer.

Martin Pfeffer:

Vor Fertigstellung ist das Projekt Sirkel in Norwegen – Auftragsvolumen rund 14 Millionen Euro –, wo Binder+Co eine der modernsten Glasaufbereitungsanlagen baut. „Die Firma Sirkel ist seit 1992 bei uns Kunde und wir haben eben schon damals eine derartige Anlage gebaut, die jetzt in die Jahre gekommen ist. Da am Original-Standort kein Platz mehr war, musste man eben auf einen neuen ausweichen.“ Derartige Großprojekte benötigen natürlich eine entsprechende Vorlaufzeit. „Anfang 2017 haben wir mit den ersten Projektierungen begonnen, bevor dann im April letzten Jahres der Auftrag vergeben worden ist und heuer im Frühjahr mit dem Bau begonnen werden konnte.“

Das Spezifikum in Norwegen ist, dass Altglas und Metalle gemeinsam gesammelt werden. „Daher haben wir die Herausforderung, dass man neben Altglas und Organik auch viele Metalle hat, die es gilt, eben mit Sensoren heraus zu trennen“, so Martin Pfeffer. Wenn die Anlage im November dieses Jahres fertiggestellt ist, wird sie eben die modernste Anlage ihrer Art sein. „Über 45 Tonnen Sammelgut pro Stunde können damit für die Glashütte aufbereitet werden.“