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Fotos: Stadt Graz / Fischer

LH Hermann Schützenhöfer, Direktorin Andrea Schulte-Andrianakis, Bgm. Siegfried Nagl, StR Kurt Hohensinner

LH Hermann Schützenhöfer, Direktorin Andrea Schulte-Andrianakis, Bgm. Siegfried Nagl, StR Kurt Hohensinner

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Das jüngste Startup forscht und experimentiert

Freitag, 18. Oktober 2019

Die Cluster-Volksschule Lepoldinum in der Smart City feierlich eröffnet

„In einer solchen Volksschule wäre möglicherweise auch aus mir noch was geworden“, scherzt einer der bekanntesten Politiker der Landeshauptstadt Graz. Von einem Schmuckstück sprechen jene, die sie erbaut haben, von einem flexibel nutzbaren und Neugier erweckenden Platz schwärmen jene, die sie nutzen – aber sie ist auch einfach „der smarteste Ort für Bildungshungrige und Wissensdurstige“, bringt es der städtische Abteilungsleiter für Bildung und Integration, Günter Fürntratt, auf den Punkt: die Rede ist von der neuen Volksschule Leopoldinum mit ihren rund 250 Schülern. Die feierliche Eröffnung erfolgte heute im Beisein höchster Prominenz aus Stadt und Land in der Waagner-Biro-Straße. In den ersten sechs Schulwochen ist hier in der künftigen Smart City Graz in nächster Nähe zu Leuchttürmen wie dem Wissenschaftsturm Science Tower oder der Helmut List Halle unübersehbar – junges – Leben eingezogen.

„Wir gestalten unseren Unterricht nach den Grundsätzen einer Cluster-Schule“, erklärt Schuldirektorin Andrea Schulte-Andrianakis. „Dazu gehört, dass von der ersten bis zur vierten Volksschulstufe klassenübergreifend im Unterricht geforscht und experimentiert wird. Das heißt aber auch, dass unsere Schüler Fehler machen werden und das auch dürfen. Eingebunden in diesen Schwerpunkt Forschen und Experimentieren sind die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.“

Die Volksschule Leopoldinum in der Smart City wird ihrem Namen durch folgende „smarte“ Maßnahmen gerecht: Photovoltaikanlage, Geothermie Anlage zur Heizung und Abkühlung, Fußbodenheizung, Be- und Entlüftungsanlage der Aufenthaltsräume, Schulterrasen mit Forschergärten, intensive Dachbegrünung sowie Mehrfachnutzung der Eingangshalle für Veranstaltungen bis zu 300 Personen.

Bau- und Planungsreferent Bürgermeister Siegfried Nagl freute sich, dass mit der Volksschule eine wesentliche Säule des neuen Stadtteils fertiggestellt ist: „Die Smart City Graz wird als Modellregion Österreichs gemeinsam mit Reininghaus den Grazer Westen verändern. Im Zentrum der Konzeption stehen drei Bereiche, die die Zukunft symbolisieren: Die Kultur in Form der Helmut List Halle, die Forschung durch den Science Tower und die Bildung mit dem Schulcampus Smart City.“ In unmittelbarer Nähe seien von der Kinderkrippe bis zur Fachhochschule Bildungseinrichtungen jeder Art vorhanden, sodass man eine geschlossene Bildungskette für Kinder und Jugendliche von sechs Monaten bis über 18 Jahre hinaus anbieten könne.

Er habe ein Enkerl, das jetzt ganze 18 Monate alt ist und für seine Familie bedeute der Nachwuchs Zukunft, versuchte Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer in seinem Statement die „Brücke“ zur Eröffnung zu schlagen. „In diesen Bereichen darf man nicht sparen, gute Ausbildung ist der Schlüssel für ein späteres erfolgreiches Arbeitsleben!“

Nach den Statements der politischen Prominenz waren die Kinder an der Reihe. Umrahmt wurde die Eröffnung von vielen Vorführungen der Schulkinder und ihrer Lehrkräfte, und auch der benachbarte Betriebskindergarten der AVL stellte sich mit einem reizenden Beitrag ein. Direktorin Andrea Schulte-Andrianakis hieß zur Feier neben weiteren Repräsentanten aus Stadt- und Bezirkspolitik auch die Seelsorger mehrerer Religionen, Vertretern aller beteiligten städtischen Abteilungen, die im vorangegangenen Wettbewerb siegreiche Architektin Alexa Zahn sowie Kathryn List willkommen, die sich namens des AVL-Kindergartens mit einem Mikroskop als Geschenk einstellte: „Das soll ein Symbol sein für Entdeckungen, Innovation und den Blick aufs Detail, die in dieser Schule gefördert werden sollen!“