Bild Bgmst. Mag. Siegfried Nagl Konsul Roth

Bgm. Siegfried Nagl, Ungarischer Konsul Rudi Roth und Rektor Martin Polaschek (v.l.). Foto: beigestellt

Fall des Eisernen Vorhangs

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Internationale Konferenz in Graz

Vor 30 Jahren im Spätherbst 1989, knapp 180 Kilometer von Graz entfernt: Der damalige österreichische Außenminister Alois Mock und der ungarische Präsident Gyula Horn durchtrennten in der Nähe der ungarischen Stadt Sopron in einem symbolischen Akt den Grenzzaun, der Europa jahrzehntelang in zwei politische Hemisphären gespalten hatte. Anlässlich des Jahrestages des Falles des Eisernen Vorhangs lud das Ludwig-Boltzmann-Institut zu einer internationalen Konferenz nach Graz. Die Tagung unter dem Titel „1989: Abbau des Eisernen Vorhangs – Ende des Kommunismus?“ befasste sich zwei Tage lang mit Fragen rund um die Öffnung des Eisernen Vorhangs, die Folgen für die Steiermark und Graz, das Thema Kommunismusflüchtlinge sowie den Umgang mit dem kommunistischen Erbe.