IV Broschüre

IV-Steiermark-Präsident Georg Knill (li.) und IV-Steiermark-Geschäftsführer Gernot Pagger bei der Pressekonferenz. Fotos: IV-Stmk/Foto Fischer

Mit dem Papier liefert die IV-Steiermark „Lösungen für die Steiermark“, die weit über den unmittelbaren Wirkungsbereich der Industrie hinausreichen. „So wie es die Industrie war, die in den letzten Jahrzehnten den Weg der Steiermark von einer strukturschwachen Krisenregion hin zu einer dynamischen Hochtechnologie-Region geprägt hat, wird es auch die Industrie sein, die entscheidend für den künftigen Wohlstand in der Steiermark sein wird“, so IV-Steiermark-Präsident Georg Knill (re.)

Mit dem Papier liefert die IV-Steiermark „Lösungen für die Steiermark“, die weit über den unmittelbaren Wirkungsbereich der Industrie hinausreichen. „So wie es die Industrie war, die in den letzten Jahrzehnten den Weg der Steiermark von einer strukturschwachen Krisenregion hin zu einer dynamischen Hochtechnologie-Region geprägt hat, wird es auch die Industrie sein, die entscheidend für den künftigen Wohlstand in der Steiermark sein wird“, so IV-Steiermark-Präsident Georg Knill (re.)

IV Steiermark präsentiert „Lösungen für die Steiermark“

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Ein Zukunftsbild für den Lebensraum und Wirtschaftsstandort Steiermark im Jahr 2024 und 106 Maßnahmen und Anregungen, um es zu erreichen, präsentierte die Industriellenvereinigung Steiermark (IV) heute vor Journalisten. „Dabei handelt es sich um kein klassisches Standort-Papier, sondern um ein Papier, das eine Vision für die nächsten fünf Jahre entwickelt hat, ein Zukunftsbild für den Wirtschafts- und Lebensraum Steiermark und darauf basierend konkrete Maßnahmen, erste Schritte, Themen, wie wir uns dieser Vision 2020 nähern.“

IV-Steiermark-Präsident Georg Knill im O-Ton:

Ein zentrales Projekt im Bereich Infrastruktur sieht die IV im Neubau der Schienenverbindung durch den Pyhrn (Pyhrn-Schober-Achse) und in der Intensivierung der Bemühungen der Verbesserung der Schienenanbindung in Richtung Deutschland. Intensive Bemühungen seitens der Landesregierung sind anzustellen, um das, auch im Sinne des Klimaschutzes essenzielle Projekt Neubau des Bosrucktunnels, unverzüglich in die Wege zu leiten.

Insgesamt umfasst das Papier fünf Themenbereiche: „Arbeit und Bildung“, „Forschung und Entwicklung“, „Politik und Verwaltung“, „Infrastruktur“ und „Umwelt und Energie“. IV-Steiermark-Geschäftsführer Gernot Pagger. „Eine Maßnahme im Bereich der Bildung ist beispielsweise die zügige Ausstattung aller steirischen Schulen mit WLAN, um die Möglichkeiten der Individualisierung von Lernwegen mit Hilfe digital gestützter pädagogischer Werkzeuge flächendeckend nutzen zu können.“ Pagger hebt weiters die Notwendigkeit hervor, den steirischen Arbeitsmarkt überregional zu betrachten. Dafür gelte es etwa das S-Bahn-Angebot nach Maribor auszuweiten und sich für eine bessere Abwicklung der Grenzkontrollen in Spielfeld einzusetzen. „Derzeit behindern diese Kontrollen die über 11.000 slowenischen Pendlerinnen und Pendler und damit das reibungslose Funktionieren des längst über die Landesgrenzen hinausreichenden Arbeitsmarktes.“

Im Bereich Forschung und Entwicklung legt die IV-Steiermark der Landesregierung insbesondere nahe, die Verlängerung des COMET-Programms in Form von mehrjährigen Finanzierungszusagen sicherzustellen. Gernot Pagger: „Nur so können die Nachhaltigkeit der getätigten Investitionen von Land und Industrie und der erwiesene positive Impact der COMET-Zentren für die Steiermark nachhaltig abgesichert werden.“

„Lösungen für die Steiermark“ sieht die IV-Steiermark als klaren Auftrag an die steirische Landesregierung und andere Stakeholder, etwa das AMS, die Bildungsdirektion oder wissenschaftliche Einrichtungen und die Industrie selbst. Zentraler Zugang in der Erarbeitung war die Frage, welche konkreten Schritte im Regierungsübereinkommen festgehalten und bereits ab 2020 umgesetzt werden müssen, um die Steiermark 2024 als attraktiven Lebensraum und Wirtschaftsstandort realisieren zu können.