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ARBÖ gedenkt mit weißen Kreuzen

Freitag, 01. November 2019

63 Menschen sind heuer bis 27. Oktober auf den Straßen in der Steiermark ums Leben gekommen. Im Jahr 2018 waren es 69 Personen. Mit der traditionsreichen Allerseelen-Aktion „Weiße Kreuze“ gedenkt der ARBÖ den Verkehrstoten und richtet zugleich einen eindringlichen Appell an die Autofahrer. „Sich anzuschnallen und die Geschwindigkeit der Witterung, sowie dem Verkehr anzupassen, sollte immer im Vordergrund stehen. Denn Hauptursache der Unfälle sind nach wir vor eine nicht angepasste Geschwindigkeit und Ablenkung, primär durch Smartphones“, gibt Reg. Rat Klaus Eichberger, Präsident des ARBÖ Steiermark zu bedenken. Auch Alkohol am Steuer ist leider immer wieder Grund für schwere Unfälle.

Der ARBÖ sieht die Situation speziell im Zweiradbereich problematisch. Denn ein Teil der bisherigen Verkehrstoten sind – wieder einmal – Opfer von Motorrad- bzw. Fahrradunfällen. Hauptursache für Motorrad-Unfälle ganz generell: Überhöhte Geschwindigkeit. Es ist aber vielfach nicht die Überschreitung von Tempolimits, die zu Unfällen führt, sondern häufig „nicht angepasste“ Geschwindigkeit, die tödliche Stürze nach sich zieht. „Wenn zum Beispiel eine Spitzkehre nur 50 Stundenkilometer verträgt, dann kann ich mein Gefährt dort halt nicht mit 70 hineinmanövrieren. Auch wenn es vom Tempolimit her erlaubt wäre“, warnt Wolfgang Stangl, Landesgeschäftsstellenleiter des ARBÖ Steiermark. Der ARBÖ Steiermark hofft mit dieser Aktion auf das Verhalten der Verkehrsteilnehmer positiv einwirken zu können.