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Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl mit Rainer Dunst (Geschäftsführer Layjet Micro-Rohr Verlegegesellschaft m.b.H.). Foto: Pressefoto.at/Markus Tobisch

Breitbandausbau in der Steiermark nimmt Fahrt auf

Mittwoch, 20. November 2019

Die Steirische Breitband- und Digitalinfrastrukturgesellschaft (sbidi) baut in neun weiteren steirischen Gemeinden die Breitbandinfrastruktur aus. Insgesamt werden dabei rund 60 Millionen Euro investiert. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, der die Projekte über das Gemeinderessort unterstützt, und die für den Breitbandausbau zuständige Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl sehen darin einen weiteren wichtigen Schritt am Weg zu einer flächendeckenden Versorgung der Steiermark mit Hochleistungsinternet.

„Ultraschnelles Internet ist die Basis für eine gute Zukunftsentwicklung. Wir stärken mit dem Breitbandausbau die Betriebe sowie die Gemeinden in allen Regionen“, so Landeshauptmann Schützenhöfer.

Nach den drei Pilotgemeinden St. Nikolai im Sausal, St. Martin im Sulmtal und St. Stefan ob Stainz wurden bei der letzten Ausschreibung des Bundes folgende neun steirische Gemeinden für den Breitbandausbau eingereicht: St. Marein bei Graz (Bezirk Graz-Umgebung), Schwarzautal, St. Andrä-Höch und Kitzeck im Sausal (alle Bezirk Leibnitz), Pirching am Traubenberg und Tieschen (beide Bezirk Südoststeiermark), Mitterdorf an der Raab und St. Kathrein am Hauenstein (beide Bezirk Weiz) sowie Hartl (Bezirk Hartberg-Fürstenfeld). Damit würde die Steiermark alle für sie zur Verfügung stehenden Mittel des Bundes ausschöpfen.

„Mit dem Glasfaserausbau in den nächsten Gemeinden schließt das Land weitere Lücken in der Breitbandversorgung. Insgesamt werden dabei fast 8.000 Haushalte an die Datenautobahn angebunden. Nach Umsetzung der neun Projekte werden sämtliche steirischen Gemeinden einen Zugang zum Glasfasernetz haben. Das ist ein wichtiger Meilenstein. Jetzt geht es darum, möglichst rasch auch die Infrastruktur abseits der Gemeindezentren auszubauen“, so Landesrätin Eibinger-Miedl.

Derzeit werden die eingereichten Projekte von der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) geprüft. Bei einer Förderzusage durch den Bund startet der Ausbau. Insgesamt werden in den neun Gemeinden 60 Millionen Euro investiert.