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Barbara Eibinger-Miedl – im Bild mit ASMET-Präsident Franz Rotter – betont als Landesrätin für Wirtschaft und Wissenschaft den kräftigen und vielversprechenden Impuls: „Dieser neue Forschungsverbund hat für mich doppelte Bedeutung. Er hilft uns nicht nur die so wichtige Digitalisierung in dieser Branche voranzutreiben, er setzt auch ein Zeichen der Gemeinsamkeit. Nur so kann es uns gelingen, dieses bedeutsame Stärkefeld der Steiermark noch schlagkräftiger zu machen!“ Foto: Land Steiermark

Kräftiger Forschungsimpuls für das „Digital Material Valley Styria“

Mittwoch, 13. November 2019

Ein neuer steirischer Forschungsverbund – er wird von sechs starken Partnern getragen – will für noch mehr Schwung bei der digitalen Entwicklung in der metallverarbeitenden Industrie sorgen. Gleich zur Premiere gehen drei vom Wissenschaftsressort des Landes geförderte Projekte in Sachen Künstlicher Intelligenz (KI) an den Start!

Sechs hochkarätige Partner aus Wirtschaft und Forschung in der Steiermark haben gemeinsam das „Digital Material Valley Styria“ gegründet, das nicht nur einen klingenden Namen, sondern auch ganz klare Ziele hat. Man will große Herausforderungen der metallverarbeitenden Industrie anpacken – wissenschaftlich fundiert und mit den Schwerpunkten Digitalisierung und künstliche Intelligenz (KI). Initiiert wurde das neue Netzwerk von ASMET, der Austrian Society for Metallurgy and Materials und dem Wirtschafts- und Wissenschaftsressort des Landes Steiermark.

Förderung von drei Projekten
Die Steiermärkische Landesregierung gibt dem Verbund nicht nur Optimismus mit auf den Weg. Das Wissenschaftsressort macht es auch möglich, dass drei ausgewählte Projekte im Rahmen eines Förderprogrammes im Bereich der angewandten Grundlagenforschung unterstützt werden. Sie beschäftigen sich – siehe FACTS – mit Maßnahmen für eine sichere Arbeitsumgebung, innovativen Messtechnologien und neuen Analysemethoden, die auf künstliche Intelligenz setzen.

Im „Digital Material Valley Styria“ Forschungsverbund vereint sind die ASMET (The Austrian Society for Metallurgy and Materials), der Mobilitätscluster ACStyria, die Fachhochschule (FH) der Wirtschaft Campus 02, die FH Joanneum, die Forschungsgesellschaft Joanneum Research und die Technische Universität (TU) Graz. Bereits jetzt kooperiert man aber eng mit zahlreichen Unternehmen der Metallurgie und Werkstofftechnik. Für die Zukunft sind weitere anwendungsorientierte Forschungsprojekte geplant.