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Hans Roth, Stadtrat Günter Riegler, die Preisträger Max Sessner und Sarah Kuratle, Andreas Unterweger, Kulturlandesrat Mag. Christopher Drexler sowie vorne Alfred Kolleritsch (v.l.). Fotos: geopho

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ROTAHORN-Literaturpreis 2019 vergeben

Dienstag, 12. November 2019

Die Preisträger des Hans Roth Literaturpreises „rotahorn“ stehen fest. Den Hauptpreis erhielt Max Sessner, mit dem zweiten Preis wurde Sarah Kuratle geehrt. Die beiden Autoren überzeugten die Fachjury mit ihrem literarischen Können. Kulturlandesrat Christopher Drexler und der Grazer Kulturstadtrat Günter Riegler überreichten die Prämierungen im Veranstaltungssaal der Steiermärkischen Landesbibliothek.

Die Fachjury, bestehend aus Barbara Frischmuth, Reinhard P. Gruber, Andreas Unterweger, Alfred Kolleritsch, Werner Krause, Christoph Hartner und Heinz Sichrovsky, lobte in ihrer Begründung die literarischen Leistungen: „Max Sessners Gedichte lesen sich wie eine außerordentlich geglückte Mischung aus Theodor Kramer und William Carlos Williams. Sarah Kuratle schreibt eigenwillige Prosa, hinter deren märchenhaften Zügen sich ein komplexes Spiel mit Handlungssträngen, Zeitebenen und vielfältigen Referenzen verbirgt.“

Der als Förderpreis konzipierte „rotahorn“ wird mit 5.000 Euro dotiert – 3.000 Euro für den ersten und 2.000 Euro für den zweiten Preis. Die Jury nominiert Preisträger aus dem Pool der Autoren, die in den „manuskripten“ publizieren bzw. sich für eine Publikation bewerben.

Für Saubermacher-Gründer Hans Rothgehört zu einer lebenswerten Umwelt auch eine lesenswerte Literatur. Mit dem „rotahorn“ bereichert seit 2011 ein von ihm initiierter Literaturpreis die österreichische Kulturlandschaft. Die Auswahl der Preisträger erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Alfred Kolleritsch und seiner Literaturzeitschrift „manuskripte“. Hans Roth: „In der Steiermark und ganz Österreich gibt es viele Nachwuchstalente, die im Verborgenen schöpferisch tätig sind. Mit dem rotahorn möchten wir diesen Literaturschaffenden eine gesellschaftliche Blatt-Form bieten.“