2020: Jochen-Rindt-Gedenkjahr in Graz. Bürgermeister Nagl und Dr. Marko mit einem historischen Rennanzug von Jochen Rindt. Im künftigen Stadtteil Reininghaus wird es einen eigenen Jochen-Rindt-Platz geben. Foto: Stadt Graz/Fischer

2020: Jochen-Rindt-Gedenkjahr in Graz. Bürgermeister Nagl und Dr. Marko mit einem historischen Rennanzug von Jochen Rindt. Im künftigen Stadtteil Reininghaus wird es einen eigenen Jochen-Rindt-Platz geben. Foto: Stadt Graz/Fischer

Jochen Rindt war der erste Popstar der Formel 1. Hier im Bild mit seiner Frau Nina. Foto: Stadt Graz/Getty Images/Popperfoto

Jochen Rindt war der erste Popstar der Formel 1. Hier im Bild mit seiner Frau Nina. Foto: Stadt Graz/Getty Images/Popperfoto

Mut zum Risiko ohne Ende

Montag, 30. Dezember 2019

Jochen Rindt, schon zu Lebzeiten eine Ikone

Jochen Rindt war der einzige Formel-1-Weltmeister, der seine Krönung nicht mehr erleben durfte. Der Grazer verunglückte am 5. September 1970 beim Training zum Grand Prix in Monza mit seinem Lotus-Rennwagen tödlich.

Der Grazer versuchte lange Zeit sein Glück in der Formel 1, doch weder seine Einsätze für das Cooper-Team noch jenes für Brabham waren von Erfolg gekrönt. Erst mit dem Wechsel zu Lotus wendete sich das Schicksal: Rindt gewann im Jahr 1970 fünf Rennen, bevor es zum Grand Prix nach Italien ging. Als bei diesem Rennen eine Bremswelle brach, verunglückte der Rennfahrer im Training tödlich.

Sein Punktevorsprung war damals jedoch schon so groß, dass ihn auch sein stärkster Kontrahent, Jacky Ickx, nicht mehr einholen konnte. Am 4. Oktober wurde Rindt so posthum zum F1-Weltmeister der Saison 1970 ernannt.