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Die Allgemeinmediziner Elisabeth Strobl-Gobiet, Stefan Korsatko und Ines Muchitsch (v.l.n.r.) haben 2018 einen gesundheitlichen Mittelpunkt namens „Medius“ eröffnet. Foto: Medius

Viel G´spür für die Menschen …

Dienstag, 03. Dezember 2019

Seit einem Jahr engagieren sich drei Allgemeinmediziner am Grazer „Medius“. Eine erweiterte Hausarztversorgung, bei der der Mensch im Mittelpunkt steht.

„Medius“ – das Zentrum für Gesundheit am Grazer Leonhardplatz – unweit zum LKH Graz – feiert sein einjähriges Jubiläum. Auf den ersten Blick lässt sich nicht vermuten, dass dahinter eine umfassende Gesundheitsversorgung steckt. Beim Betreten und der Anmeldung wird jedoch schnell klar: hier ist die Atmosphäre weitaus angenehmer als etwa in Spitalsambulanzen. Die ärztliche Betreuung vermittelt außerdem Kompetenz und Engagement – mit viel Gespür für die Menschen. Der Umgang ist aufrichtig und freundlich. Ines Muchitsch, Elisabeth Strobl-Gobiet sowie Stefan Korsatko nehmen sich für ihre Patienten hier möglichst viel Zeit – egal, ob bei Akutbeschwerden, chronischen Erkrankungen oder einfach zur Vorsorgeuntersuchung. Gemeinsam mit anderen Gesundheitsberufen arbeiten sie quasi im Team und zeigen sich nach 12-monatiger Bilanz zufrieden: „Die Patienten schätzen den Verbund, in dem wir arbeiten sowie die langen Öffnungszeiten. Ferner garantieren unsere zusätzlichen Sozial- und Gesundheitsdienste eine ganzheitliche Versorgung.“

„Wir mussten vor einem Jahr bei null beginnen, haben uns indes gut etabliert. Am ersten Öffnungstag versorgten wir 18 Patienten, nun sind es rund 120 pro Tag. Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung“, erläutert Elisabeth Strobl-Gobiet. Vor Ort stehen auch Ernährungsberater und psychotherapeutisches Geleit zur Verfügung. „Daneben bieten wir Behandlungen durch Physiotherapeuten an und helfen älteren Menschen bei Herausforderungen ihres Alltags“, so Stefan Korsatko. Besonders erfreut zeigt sich dieser auch über Erfolge bei Diabetes- und Wunderkrankungen. „Vielen Patienten ist die Wartezeit in den Klinikambulanzen zu lange und daher bleibt die konsequente Wundbehandlung ein Stiefkind. Wir haben uns auf solche Wundpatienten, und in diesem Zusammenhang auf die Behandlung von Diabetes-Patienten spezialisiert.“

(Helmut Dietl)