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Abbildung und Foto: beigestellt

Barbara Hammerl, Geschäftsführerin des Stadt Labors

Barbara Hammerl, Geschäftsführerin des Stadt Labors

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„Smarter“ Weg in Sachen Geschäftsflächen-Vergabe

Mittwoch, 22. Januar 2020

Innovation Belt Graz: Smart City

„Baufeld Süd“ ist jener Teil der SmartCity Graz, südlich der Helmut List Halle gelegen, der bereits in diesem Jahr im Oktober eröffnet wird. „Smart“ und innovativ ist man dort auch bei der Belegung der Geschäftsflächen unterwegs. „Wir gehen neue Wege – und zwar mit der MySmartCityGraz Business Challenge 2020“, erörtert Barbara Hammerl, Geschäftsführerin des StadtLABOR im Rahmen eines Informationsfrühstücks im Science Tower.

„Wir haben ein innovatives Modell entwickelt, wie die Geschäftsflächen neue Nutzer und Interessenten finden sollen und gemeinsam mit den Entwicklern ein attraktives Gesamtmietpaket geschnürt“, so Barbara Hammerl. Das besteht auf der einen Seite aus einem so genannten „Community Paket“. Dabei geht es nämlich nicht darum, dass ein Unternehmen einfach nur eine neue Geschäftsfläche mietet, sondern dass es Teil einer Community wird. Wobei eben versucht werden soll, Synergien zwischen den Unternehmen zu nutzen. Kann man Lagerflächen teilen? Kann man den Fuhrpark teilen? Kann man sonstige Ressourcen teilen?

Zum zweiten gibt es das so genannte „PR Paket“. „Das fängt an bei Unternehmensporträts natürlich auf der Website und in der Stadtteilzeitung und geht bis hin zu einem Fixplatz in einem Gutscheinheft, das alle Bewohner der MySmartCityGraz bekommen werden, wenn sie einziehen“, führt Barbara Hammerl an.

Als dritten Vorteil für Unternehmen gibt es das „Infrastruktur Paket“. Dabei können die Unternehmen beispielsweise von einer Mietförderung der Stadt profitieren. Außerdem gibt es zwei gratis Jahreskarten für den öffentlichen Verkehr für die Zone 101 oder kann gemeinsam auch ein E-Lastenrat für schnelle Lieferungen und Transporte genutzt werden.

Zu guter Letzt sei auch erwähnt, dass die Unternehmer für den Mietpreis von 12 Euro pro Quadratmeter für „Edelrohbau“ alle drei Pakete inkludiert haben. „Das ist natürlich ein Riesenvorteil. Uns geht es eben auch darum, dass neue Nutzer herkommen, die nicht jeder kennt“, ruft Barbara Hammerl Unternehmer auf, sich bis zum 31. März 2020 für ein Geschäftslokal in der SmartCityGraz zu bewerben. „Wir wollen, dass sie uns sagen, warum Sie Teil dieser Unternehmenscommunity werden wollen und werden dann die interessantesten Geschäftsmodelle auswählen.“

Am 23. April 2020 gibt es dann einen Workshop – gemeinsam mit Vertretern aus dem Amt für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung der Stadt Graz, des StadtLABOR sowie der Eigentümer des „Baufeld Süd“, die da sind Haring Group, Trivalue und Wegraz. „Dazu werden wir alle Bewerber einladen. Wir möchten niemanden abweisen“, so Barbara Hammerl und verweist darauf, dass es ja auch noch weitere Bauabschnitte in der Smart City gibt, für die dann Geschäftsflächen zur Verfügung stehen.