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v.l.: Walter Haslinger (Geschäftsführer des Forschungsinstitutes BEST – Bioenergy and Sustainable Technologies GmbH), Simone Schmiedtbauer (EU-Parlamentsabgeordnete und Agrarsprecherin der ÖVP-Fraktion im Europaparlament), Elisabeth Köstinger (Bundesministerin für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus) und Franz Titschenbacher (Präsident des Österreichischen Biomasse-Verbandes. Fotos: Österreichischer Biomasse-Verband

Die Analysen von BEST zeigen beispielsweise, dass sich bis 2050 trotz deutlich erhöhtem Einsatz von Biomassekesseln (bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung und Gebäudedämmung), die Staubemissionen aus Kleinfeuerungen um 90% verringern werden (s. Grafik 1).

Die Analysen von BEST zeigen beispielsweise, dass sich bis 2050 trotz deutlich erhöhtem Einsatz von Biomassekesseln (bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung und Gebäudedämmung), die Staubemissionen aus Kleinfeuerungen um 90% verringern werden (s. Grafik 1).

Dies wird durch den Ersatz veralteter Feuerungsanlagen (Allesbrenner verursachen 68 % der Feinstaubemissionen aus Holzheizungen, s. Grafik 2) durch moderne, elektronisch geregelte, emissionsarme Feuerungen erreicht.

Dies wird durch den Ersatz veralteter Feuerungsanlagen (Allesbrenner verursachen 68 % der Feinstaubemissionen aus Holzheizungen, s. Grafik 2) durch moderne, elektronisch geregelte, emissionsarme Feuerungen erreicht.

Die neueste BEST-Studie hat die Kosten von CO2-Einsparungsmaßnahmen im NON-ETS-Bereich analysiert und kommt zum Schluss, dass Bioenergie-Technologien die günstigste Lösung zur Energiewende im Raumwärme- und Verkehrsbereich darstellen (s. Grafik 3).

Die neueste BEST-Studie hat die Kosten von CO2-Einsparungsmaßnahmen im NON-ETS-Bereich analysiert und kommt zum Schluss, dass Bioenergie-Technologien die günstigste Lösung zur Energiewende im Raumwärme- und Verkehrsbereich darstellen (s. Grafik 3).

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Mit Bioenergie in eine grünere Zukunft

Donnerstag, 23. Januar 2020

Teilnehmer aus 35 Nationen auf 6. Mitteleuropäischer Biomassekonferenz in Graz

Die Mitteleuropäische Biomassekonferenz in Graz hat sich zu einer der weltweit bedeutendsten und größten Bioenergie-Veranstaltungen entwickelt. Heuer werden den Besucher über 200 Fachvorträge in 28 Themenblöcken zu Wärme, Strom und Kraftstoffen aus Biomasse angeboten. Mehr als 50 Medienpartner, Partnerverbände, Bildungs- und Messepartner begleiten die Konferenz.

Franz Titschenbacher, Präsident des Österreichischen Biomasse-Verbandes, bei der Eröffnung der Leitveranstaltung der Bioenergie-Branche: „Die nachhaltige und regionale Nutzung des vielseitig verwendbaren Rohstoffes Holz ist ein internationales Erfolgsmodell und hat uns im Bereich der Bioenergie zum Weltmarktführer gemacht. Der österreichische Wald ist ein unglaublicher Schatz, den wir weiter nutzen müssen. Die heimische Bioenergie-Technologieführerschaft der Betriebe und die renommierte Forschungstätigkeit führen dazu, dass wir anlässlich der 6. Mitteleuropäischen Biomassekonferenz CEBC 2020 260 Vortragende aus allen Kontinenten und über 1.000 Besucher in Graz begrüßen dürfen.“

Bioenergie sei nicht nur ein wertvoller Beitrag bei der Bewältigung von Schadereignissen wie Windwürfen, Borkenkäferschäden sowie Klimawandelanpassungen im Wald, sondern auch der bedeutendste erneuerbare Energieträger und damit der wichtigste Baustein beim Ausstieg aus der fossilen Energie, erläutert Titschenbacher. „Gemeinsam mit unseren Partnern Windkraft, Solarenergie und Wasserkraft können wir ein kostengünstiges, nachhaltiges und umweltschonendes Energiesystem sicherstellen. Das vorliegende Regierungsprogramm, das wir außerordentlich positiv bewerten, ist ein sehr guter Start in das Energiewende-Jahrzehnt bis 2030. Was wir jetzt brauchen sind stabile gesetzliche Rahmenbedingungen für den Ausbau der Erneuerbaren im Wärme-, Strom-, Gas- und Treibstoffbereich und einen konsistenten Ausstiegsplan für fossile Energien.“

Green Deal bietet immenses Potential
Anfang Dezember stellte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dem Europäischen Parlament die Grundzüge des „Europäischen Green Deal“ vor. Dieser sieht ein umfassendes Maßnahmenpaket im Kampf gegen den Klimawandel vor, das unter anderem die Bereiche Umwelt, Klima, Landwirtschaft, Mobilität, Energie, Kreislaufwirtschaft und Biodiversität erfasst. „Das Ziel ist klar: Europa soll bis 2050 klimaneutral werden. In Österreich sind wir meinem Ansehen nach bereits Klimaschutzvorreiter und haben die besten Voraussetzungen. Der Green Deal bietet jetzt immenses Potential, fossile Ressourcen durch erneuerbare Ressourcen zu ersetzen, Bioökonomie zu leben, zum Wohle unserer zukünftigen Generationen. Nutzen wir dieses Potential auch“, erklärt Simone Schmiedtbauer, EU-Parlamentsabgeordnete und Agrarsprecherin der ÖVP-Fraktion im Europaparlament.

Bioenergie-Forschung weltweit führend
„International wettbewerbsfähige Spitzenforschung und ein hohes Maß an Kundenorientierung in der anwendungsorientierten Forschung sind die Ansprüche der heimischen Bioenergie-Forschung. Unsere Kernkompetenz ist die saubere und effiziente energetische Nutzung von Biomasse. Wir bearbeiten aber auch die Themenfelder wie die Verwertung von Reststoffen, die Entwicklung von Energiemanagementsystemen und die Planung und Regelung von Mikronetzen“, erklärt Walter Haslinger, Geschäftsführer des Forschungsinstitutes BEST – Bioenergy and Sustainable Technologies GmbH.